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Wandern im Magdalenental
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Neben der Erholung am Badweiher kann man das Magdalenental als
Ausgangspunkt für Wanderungen nutzen. Eine kurze, aber landschaftlich
sehr reizvolle Wanderung führt vom Parkplatz zum
Grimmerthal. Die Wegstrecke verläuft zunächst am Talboden des Schwärzerbaches entlang.
Rechts und links ist man von bewaldeten Hängen umgeben. Nach etwa einem
Kilometer kommt man zur kleinen
St.-Magdalenen-Kapelle. Hier zweigt eine
Verbindung zum "Karl-Krampol-Weg", der von Amberg nach Schönsee führt,
ab. Wir folgen jedoch einem schmalen Pfad über eine Wiese, über die wir
durch ein Fichtenholz in Richtung des Jugendlandheims Grimmerthal
gelangen. Etwa 400m vor dem Heim führt der Weg über eine schmale
Holzbrücke. Am Grimmerthal angekommen kann man weiter in Richtung
Ellersdorf wandern oder man geht zum Ausgangspunkt zurück.
Am Freizeitgelände kann gezeltet werden: Ansprechpartner ist Herr Ulf
Andresen, Kemnath a.B., Rosenweg 11, 09604/652
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Eine Alternative für den Rückweg bietet sich wie folgt an: Man folgt der
Zufahrtsstraße zum Grimmerthal bergauf in Richtung Rottendorf. Nach etwa
300m zweigt rechts ein kleiner Weg ab, in den man weiter wandert. Nach
weiteren 200m kommt man eine Wegegabelung. Hier kann man talabwärts in
Richtung der kleinen Kapelle zurückwandern. Folgt man dem linken Abzweig
so kommt man auf die Höhen des Grafenbergs. Auf schmalen Weg gelangt man
an schönen Aussichtspunkten mit Blick auf das Magdalenental vorbei.
Dieser Weg führt ebenfalls zurück zum Ausgangspunkt.
Selbstverständlich können auch große Wanderungen unternommen werden.
Weitere Fragen richten Sie bitte an die Gemeindeverwaltung in
Schmidgaden
(mail)
oder (09435/3074-0).
Umwelttipp: Lassen Sie keinen Abfall zurück. Meiden Sie es, das Tal mit
dem Rad oder gar Moped zu befahren. Das Magdalenental ist
noch relativ unberührt.
Gerade das zeichnet die Schönheit dieses Landstrichs aus.
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Naturschutzgebiet
Magdalenental
Die
Ortschaft Trisching ist friedlich eingebettet in
die Ausläufer des Oberpfälzer Waldes. Sie ist Ausgangspunkt
in das Landschaftsschutzgebiet Magdalenental, das
ein reizvolles, unberührtes wasserführendes Tal
ist, dessen Hänge und Höhen mit Laub- und Nadelwald
bedeckt sind. Es weist viele romantische und stille
Waldwinkel auf. Ruhe und Abgeschiedenheit herrschen
hier vor. Wanderungen durch Wald und Feld, über
Berg und Tal sind so recht geeignet, die verbrauchte
Nervenkraft wieder zu erneuern.
Trisching liegt
am Südrand des Landschaftsschutzgebietes Magdalenental,
das der Schwärzerbach durchfließt. Er entspringt
bei Witzlricht am Siegelberg (657 m). Nachdem sich
einige Quellflüsschen mit ihm vereinigt haben, fließt
er in Richtung Süden durch saftig gründe Wiesen
vorbei an der Bärnmühle. Im weiteren Verlauf kommt
man durch den Talgrund zur Grimmerthaler Mühle,
wo jetzt ein freundliches Jugendheim steht. Das
zu einem Wildbach angewachsene Wasser tritt nun
in das Magdalenental ein. Man befindet sich in einem
Tal mit grünen Wiesen und Auen. Beiderseits ziehen
sich über steile Höhen lichte Mischwälder hinan.
Auf einem kleinen Pfad erreicht man die Waldkapelle
St. Magdalena. Davon hat das herrliche Tal seinen
Namen erhalten.
Steigt man die Höhen hinauf, so
vernimmt man vom Talgrund her das leise Rauschen
des Schwärzebaches. Über dem gegenüberliegenden
Bergwald können wir noch den Flug des Bussard bewundern.
Man atmet die reine und duftige Waldluft. Steigt
man wieder ins Tal hinab, so grüßt aus nächster
Näh der Steinköppl (632 m), der den Gipfel des Friedrichsberges
bildet. Wer das Tal durchwandert, der darf nicht
versäumen, in Andacht vor der kleinen Waldkapelle
stehen zu bleiben und dafür zu danken, dass uns
der Herrgott ein so schönes Stückchen Heimat im
Herzen der Oberpfalz geschenkt hat.
Nach einigen
Kilometern erreicht der Bach in seinem natürlichen
Lauf die Schwärzermühle. Hier kann man noch ein
altes Mühlrad bewundern, das sich immer noch dreht.
Selten mehr findet man noch solche Zeugen einer
ruhigen und gemütlichen Zeit. Das Mühlrad, das vom
Wasser des Schwärzerbaches getrieben wird, ist heute
eine Sehenswürdigkeit. Am Eingang zur Schwärzermühle
steht eine mächtige Sommerlinde. Ihr Alter wird
auf dreihundert Jahre geschätzt. Viele Marterln
zieren die Fluren, Straßen- und Wegränder. Das alte
Trisching hat einige Denkmäler aufzuweisen.
In die berg- und waldreiche Umgebung von Trisching
sind viele Fischteiche eingestreut. Besonders die
Karpfenzucht hat hier große Bedeutung gewonnen.
Von den das Trischinger Land umsäumenden Höhen hat
man einen schönen Ausblick zu den Bergen des Oberpfälzer und Bayerischen Waldes.
Quelle: Aufzeichnungen von Hans Wisgickl seinerzeit
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