"Schmigoner Nachrichten" - die Gemeindezeitung

Ausgabe Nr. 19 vom Dezember 2009 - Die bisher erschienene Ausgaben finden Sie hier.

Impressum      verantwortlich für den Inhalt:
                              1. Bürgermeister Rudolf Birner
                               Martin Janz
                               nächste Ausgabe Dezember 2010

 

 





Hinweis:
Nachfolgende Texte enthalten keine Bilder der Originalausgabe sowie keine Werbung


 

 

Vorwort

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger

 

Ein Jahr nach der Autobahneröffnung ist wieder etwas Ruhe eingekehrt, auch wenn der Autobahnlärm noch sehr störend ist. Anliegerwege, Anschlüsse und Gräben wurden größtenteils sehr gut hergestellt, was aber auch einen enormen Einsatz der Gemeinde mit den Behörden, der Autobahndirektion und den Verantwortlichen Bauleitern vor Ort voraussetzte. Weitere Restarbeiten werden im Jahr 2010 erledigt.

 

Die Wirtschaftskrise hat auch unsere Gemeinde erwischt. Man sieht und merkt es an unseren heimischen Firmen, aber auch daran, dass 2009 nur ein Bauplatz verkauft werden konnte. Das neue Gewerbe- und Industriegebiet an der A6 in Trisching konnte im Sommer fertig gestellt werden. Erste Anfragen zum Grundstückserwerb gab es schon während der Erschließung im Jahr 2008. Die plötzlich hereinbrechende Wirtschaftskrise hat aber vieles zu Nichte gemacht. Eine Firma hat im Gewerbegebiet 2009 ein Grundstück gekauft und will hier einen Zweigbetrieb für Kältetechnik und Kühltheken errichten.

 

Für eine bessere Breitband-Versorgung in unserer Gemeinde haben wir mit der Firma M-VOX durch die Errichtung von zwei Sendemasten schon eine verbesserte Breitbandversorgung ereichen können (ca. 10.000 Euro Aufwand). Dies ist aber nicht für alle zufrieden stellend. Ein weiterer verbesserter Ausbau soll 2010 über das herkömmliche Festnetz erfolgen (siehe weiterer Artikel).

 

Nach 27 Jahren wurde die Kläranlage Schmidgaden erneuert (siehe weiterer Artikel). Die Hauptschulreform beschäftigt auch unsere Gemeinde und wir werden uns wohl mit dem neuen Konzept der Bildung von Schulverbünden mit anderen Hauptschulen auseinandersetzen müssen, um unsere Hauptschule im Verbund möglichst lange oder auf Dauer erhalten zu können. Im Kindergarten soll 2010 eine Kinderkrippe eingerichtet werden.

 

Der FC Schmidgaden konnte 2009 sein 60-jähriges, der Kirchenchor Schmidgaden sein 25-jähriges Jubiläum feiern. Beide - FC Schmidgaden und Kirchenchor - sind nicht mehr aus der Gemeinde wegzudenken.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Trisching konnte nach langem Warten im Oktober endlich das neue Feuerwehrauto in Empfang nehmen.

 

Zur Freude aller, durften wir mit Herrn Pfarrer Gerhard Wagner einen neuen Pfarrer in Empfang nehmen. Er bietet allen eine gute Zusammenarbeit an. Wir wünschen ihm viel Erfolg in seinen Bemühungen und werden ihn dabei unterstützen.

 

Für das zu Ende gehende Jahr 2009 möchte ich Euch allen eine besinnliche Adventszeit, ein Frohes Weihnachtsfest und ein Gesundes Neues Jahr 2010 wünschen.

 

Bürgermeister Rudolf Birner  

 

 

Verbesserungsmaßnahme Kläranlage Schmidgaden

 

Wie bereits in der Bürgerversammlung im März, in der Tageszeitung und durch Anschreiben an die Bürgerschaft bekannt, war es an der Zeit, die Kläranlage in Schmidgaden einer Verbesserungsmaßnahme zu unterziehen.

 

Die reinen Baukosten werden etwa mit 810.000 € beziffert. Das genaue Rechnungsergebnis wird mit Abschluss der Maßnahme im Frühjahr 2010 feststehen. Bekannt ist auch, dass von diesen Kosten die Autobahndirektion einen Anteil von rund 200.000 € übernimmt und sich auch sonst mit einem Verbesserungs-beitragsbescheid herangezogen wird, wie jedes beitragspflichtige Grundstück in der Gemeinde auch.

 

Die Gemeinde hat entschieden, eine Vorausleistung von 70% zu erheben. Die Vorausleistung ist auf die aktuellste Kostenschätzung gestützt. Grundlage ist eine Verbesserungsbeitragssatzung mit vorläufigen Beitragssätzen.

Die Vorauszahlungsbescheide wurden wegen der zeitlichen Nähe zur Advents- und Weihnachtszeit nicht mehr im Jahr 2009 erlassen; dies erfolgt Anfang 2010.

Die endgültigen Beiträge werden erst nach Vorliegen der Schlussrechnung kalkulatorisch ermittelt. Danach werden eine „echte“ Verbesserungsbeitragssatzung und gleichzeitig eine neue Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung erlassen. Dies wird wohl erst im Sommer 2010 der Fall sein.

 

Die Beteiligung der Bürger durch Versenden von Erfassungsbögen wird als erfolgreich angesehen. Es wurden ca. 1200 Grundstückseigentümer angeschrieben, die ausreichend Zeit hatten, den Bogen auszufüllen. Für die Verwaltung bedeutete dies einen erheblichen Aufwand. Viele Bürger mussten – teils mehrmals – an die Abgabe erinnert werden. Schließlich musste jeder einzelne Bogen erfasst werden, um eine lückenlose Datenerhebung von Grundstücksgröße, Geschossflächengröße und Angabe zum Eigentümer und zum Grundstück zu ermöglichen.

 

Für 2010 ist neben der Erhebung von Beiträgen auch ein Tag der offenen Tür vorgesehen, bei dem sich der Bürger ein Bild von der Maßnahme machen kann. Dabei wird auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Einzelheiten werden noch über die Presse bekannt gemacht werden.

 

 

 

 

Das Titelfoto zeigt einen Teil der Umbaumaßnahme an der Kläranlage Schmidgaden (neues Rechengebäude)

 

Impressum

 

Verantwortlich für den Inhalt:                        Rudolf Birner, 1. Bürgermeister / Martin Janz     

Erscheinungsweise:                                       einmal jährlich, nächste Ausgabe Dezember 2010

Herausgeber:

Gemeinde Schmidgaden                                   Telefon: 0 94 35 / 30 74-0  

Schwarzenfelder Weg 9                                    Telefax: 0 94 35 / 30 74-29      

                                                                              Internet: www.schmidgaden.de  

92546 Schmidgaden                                         Email:    info@schmidgaden.de

 

 

 

Was den Bürger bewegt

 

Beschwerden über freilaufende Hunde, Hunde die nicht angemeldet sind, Hunde die nachts bellen, Hundekot auf Gehwegen, Nachbarn die zu früh, zu spät oder in der Mittagszeit Rasen mähen, Äste die über die Grundstücksgrenzen ragen, den Winterdienst, der gerade nicht die Straße räumt in der Sie wohnen, Nachbarswiesen, die nicht gemäht werden u. v. m. gehen nahezu täglich bei der Gemeindeverwaltung ein.

Die Gemeinde Schmidgaden möchte deshalb zu den nachfolgenden Themen einige Hinweise geben.

 

Hundesteuer: Die Gemeinde ist auf Hinweise der Bevölkerung über nicht angemeldete Hunde angewiesen, da eine Überwachung durch die Verwaltung selbst nahezu unmöglich ist.  Die Verwaltung geht diesen Andeutungen nach und erhebt nach Prüfung die Hundesteuer. Jeder Bürger ist selbst verpflichtet, seinen Hund bei der Gemeindeverwaltung anzumelden. Vorsätzliche Abgabenhinterziehung kann mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe von bis zu 10.000 € geahndet werden.

 

Rund um die Gartengrenze: Ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten dürfen von Montag bis Samstag nur in der Zeit zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr und zwischen 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr verrichtet werden.  Zweige, die über die Grundstücksgrenze ragen, sollten durch den Eigentümer selbst rechtzeitig zugeschnitten werden, so dass sie den Nachbarn nicht behindern.

Bei unbebauten Grundstücken sollte darauf geachtet werden, dass diese ein bis zwei mal im Jahr gemäht werden.

 

Winterdienst: Unsere Mitarbeiter des Bauhofes sind wirklich bemüht, die Straßen der Gemeinde schnellstmöglich nach ihrem Tourenplan von Schnee zu befreien. Vorrangig sind hier jedoch Straßen mit erheblichen Steigungen und die, die der Schulbus befahren muss. Sollten Sie also im Winter feststellen, dass ihre Straße mal wieder die Letzte ist, nicht gleich schimpfen. Wir sind bemüht es möglichst allen recht zur machen.

 

Schlichten statt richten

Streitigkeiten zwischen Nachbarn sollten immer untereinander geklärt werden. Jeder Grundstückseigentümer oder Mieter möchte doch in Frieden in seinem Anwesen leben können und dazu gehört auch ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis. Sollte es bei Ihrem Nachbarn bei der Geburtstagsparty mal wieder lauter werden, und Sie werden um den Schlaf gebracht, drücken Sie ein Auge zu, denn die nächste Feier steht auch bei Ihnen wieder an.

 

Magdalenental: Das Baden und der Aufenthalt am Ufer des Badeweihers kostet nichts. Zelten und Lagerfeuer sind nur auf der Wiese vor dem Badeweiher erlaubt und wird vom Pächter nach der gemeindlichen Gebührenordnung abgerechnet. Sollten hier Probleme auftauchen, fragen Sie bei der Gemeindeverwaltung Tel. 09435/30740 nach.

 

 

 

 

Neues Personalausweisrecht


 

Zum 1. November 2010 wird der neue elektronische Personalausweis (ePA) eingeführt. Optisch soll er in einem kompakteren Format erscheinen, also im Scheckkartenformat.

 

Die wichtigsten Änderungen: Für die Antragstellung ist ein digitales Lichtbild erforderlich. Auf Wunsch können zwei Fingerabdrücke gespeichert werden (wie im ePass).

 

Eine wichtige und weit reichende Funktionalität ist der elektronische Identitätsnachweis. Was ist darunter zu verstehen? Die Daten der Bürger, die auf dem ePA aufgedruckt sind (Name, Vorname, Geburtsdatum, Nationalität usw.), werden zusätzlich in einem auf dem ePA vorhandenen Chip gespeichert. Mit Hilfe der im Chip gespeicherten Daten können sich die Bürger elektronisch ausweisen, nämlich bei der Nutzung von Online-Anwendungen (z.B. bei Anträgen, Auskünften aus Registern usw.), im Online-Versandhandel oder Online-Banking oder beim Altersnachweis im Internet und an Automaten, womit dem Jugendschutz Rechnung getragen wird.

 

Der ePA kann auf Wunsch des Bürgers zusätzlich mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) ausgestattet werden. QES sind im Rechtsverkehr der handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt. Mit Unterzeichnung durch eine QES werden über das Internet abgeschlossene Rechtsgeschäfte nachweislich rechtswirksam.

 

Jetzt aber keine Angst bei der Antragstellung. Diese Funktionen sind kein Muss, sondern alles freiwillig, nur das digitale Passfoto ist erforderlich.

 

Die Kinderreisepässe sind längstens bis zum 12. Lebensjahr gültig. Ab dem 12. Lebensjahr benötigen die Kinder für Reisen ins Ausland einen Personalausweis oder einen Reisepass. Für alle Ausweise und Pässe ist die Unterschrift beider Elternteile notwendig.

 

Ein Kinderreisepass kann nur verlängert werden, wenn die Gültigkeit noch nicht abgelaufen ist. Bitte zwei Wochen vorher verlängern lassen. Eine Neuausstellung kostet 13 Euro, eine Verlängerung nur 6 Euro.

 

 

 

 

Parksituation beim Kindergarten Schmidgaden

 


Diese Einfahrt ist frei zu halten!

Für die Anwohner der Kindergartenstraße ist es kein Spaß mehr. Schon seit Jahren klagen die Bewohner in unmittelbarer Nähe des Kindergartens über die Parkproblematik vieler Mütter und Väter, die ihre Kinder zum Kindergarten bringen oder von dort wieder abholen. Es werden Einfahrten oder Straßenteile zugeparkt, dass kein Durchkommen mehr ist. An die Vernunft zu appellieren, ist manchmal erfolglos. Man meint, eh nicht lange stehen zu bleiben und ist gleich wieder weg.

Und aus diesem „gleich wieder weg“ wird manchmal eine Viertelstunde.

Zumutbar ist es sicher, das Auto auch mal einige Meter vom Kindergarten entfernt abzustellen. Man kann leider nicht bis direkt vor die Haustüre fahren. Bitte nehmen Sie mehr Rücksicht auf die Anwohner und den allgemeinen Verkehr.

Es wird deshalb nochmals auf das ordnungsgemäße Parken hingewiesen.

 

 

Quadrus Metalltechnik – „Bayerns Best 50“

Die Staatsregierung zeichnet besonders wachstumsstarke Unternehmen mit der Ehrung für „Bayerns Best 50“ aus. Diesen Preis erhielt in diesem Jahr die Fa. Quadrus Metalltechnik, Schmidgaden. Diesen Preis bekommen eigentümergeführte Unternehmen, die den größten Zuwachs bei Umsatz und Personal zu verzeichnen haben. Wir gratulieren recht herzlich.

 

 

 

Neuer Service für Bauwillige

 

Wer zum Zwecke eines Bauvorhabens einen amtlichen Kartenauszug vom Vermessungsamt benötigt, kann diesen künftig und zwar ab Januar 2010 bei der Gemeinde Schmidgaden erhalten. Die Kosten: 30 €, soviel wie man auch beim Vermessungsamt zahlen müsste.

 

 

 

Bilder von Höhepunkten des Jahres 2009

 

Tag des offenen Denkmals in Rottendorf, September 2009

 

Installation von Pfr. Wagner

Oktober 2009

60 Jahre 1. FC Schmidgaden

Juli 2009

Besuch beim ehemaligen Pfarrer Scherm anlässlich seines 40jährigen Priesterjubiläums,

Juni 2009

 

20 Jahre Theatergruppe Schmidgaden

März 2009

Das neue Feuerwehrauto der FF Trisching

abgeholt am 28.10.2009

 

 

Herzlichen Dank an Richard Altmann, der der Gemeindeverwaltung wieder zahlreiches Bildmaterial zur Verfügung gestellt hat.

  

 

 

 

Teilweise Rückzahlung zu viel gezahlter Umsatzsteuer bei der Wasserversorgung

 

Am 11.08.2000 hatte das Bundesfinanzministerium verfügt, dass die Verlegung von Wasserleitungen einschließlich der Wasserhausanschlüsse mit dem regulären Umsatzsteuersatz (bis 31.12.2006: 16 % / ab 01.01.2007: 19 %) zu versteuern ist (Neuanschluss, Reparatur usw.). In Umsetzung dieser Verfügung hat die Gemeinde Schmidgaden bzw. auch der Zweckverband der Brudersdorfer Gruppe seit damals in den Wasserbeitrags- und Kostenerstattungsbescheiden die reguläre Umsatzsteuer von ihren Kunden erhoben und an das Finanzamt abgeführt. Dagegen war erfolgreich geklagt worden. Der Europäische Gerichtshof kam in seiner Entscheidung vom 03.04.2008 zu dem Ergebnis, dass der Hausanschluss für die Wasserversorgung der Allgemeinheit unentbehrlich sei. Inzwischen hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 08.10.2008 (VR 61/03 und VR 27/06) die Vorgabe des Bundesfinanzministeriums ebenfalls revidiert. In Folge dessen gilt wieder der ermäßigte Steuersatz von derzeit 7% sowohl für die Festsetzung eines Herstellungsbeitrages für die Wasserversorgung oder die Kostenerstattung für einen Wasseranschluss und kann für alle entsprechenden Leistungen seit dem 11.08.2000 rückwirkend geltend gemacht werden. Die Gemeinde Schmidgaden hat sich zu einer sehr bürgerfreundlichen Vorgehensweise entschlossen. Anders als bei allen anderen Kommunen, werden die betroffenen Grundstücksbesitzer (etwa 60 in der Gemeinde) von Amts wegen von der Verwaltung angeschrieben und auf die Situation aufmerksam gemacht. Es ist geplant, dem Schreiben einen entsprechenden Antrag auf teilweiser Rückerstattung beizulegen. Die Gemeinde wird dazu die betroffenen Grundstücksbesitzer im 1. Quartal 2010 verständigen!

 

 

 

Defekte Straßenbeleuchtungen und Verkehrsschilder

 

Wenn Sie feststellen, dass etwaige Straßenlampen defekt sind oder Straßenschilder unbrauchbar geworden sind (durch Unfall oder aus Verankerung gerissen usw.) melden Sie das der Gemeindeverwaltung (telefonisch oder per Email). Es wird sich dann umgehend darum gekümmert. Bis zur Erledigung der Instandsetzung von defekten Straßenlampen muss man aber mehrere Tage Geduld haben. Der Instandsetzungstrupp bei e-on Bayern hat ein sehr großes Gebiet zu betreuen.

 

 

Kassenangelegenheiten der Gemeinde Schmidgaden

 

Die Möglichkeit der Einzugsermächtigung von Gebühren und Abgaben wird von den meisten Bürgern gut angenommen. Die Personen, die eine Barzahlung vereinbart haben, werden darauf hingewiesen, dass die fälligen Beträge bis spätestens zum Fälligkeitstag auf einem Konto bei der Gemeinde Schmidgaden einzuzahlen sind.

Ein verspäteter Eingang hat zur Folge, dass ein Mahnschreiben erstellt wird, welches eine Mahngebühr enthält.

 

Mahnungen/Zahlungsmoral: Sollte trotz wiederholter Mahnung kein Zahlungseingang zu verzeichnen sein, ist die Gemeinde Schmidgaden gezwungen, die Zwangsvollstreckung einzuleiten. Die Ankündigung der Zwangsvollstreckung ist somit die letztmalige Aufforderung vor dem gerichtlichen Mahnverfahren.

 

Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer, deren Messbetrag durch das Finanzamt festgesetzt wird. Die Gemeinde muss den Bescheid vom Finanzamt abwarten, was etwas länger dauern kann. Ein Grundsteuerbescheid wird nur bei Neuerwerb oder Änderung an den Bürger versandt. Die Fälligkeiten hierzu sind am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November eines jeden Jahres.

 

Wasser-/Abwassergebühren: Die Jahresabrechnung wird ca. Mitte Februar an den Bürger verschickt. Die Zahlung bzw. Erstattung erfolgt ca. Mitte März. Die Vorauszahlungen werden am 31. März, 30. Juni und am 30. September fällig.

 

Die Kindergartenbeiträge werden nach den jeweiligen Buchungszeiten der Kinder erhoben. Da das Kindergartenjahr jeweils von September bis August dauert, sind die Beiträge auch für August zu zahlen.

 

Die Ermittlung der Gewerbesteuergrundlagen erfolgt durch das Finanzamt. Die Veranlagung der Gewerbesteuer durch die Gemeinde entsteht nach Bekanntgabe des jeweiligen Messbetrages. Soweit Vorauszahlungen festgesetzt wurden, können diese vierteljährlich abgebucht werden.

 

Die Hundesteuerpflicht entsteht mit Beginn des Jahres oder während des Jahres an dem Tag, an dem der Steuertatbestand verwirklicht wird. Fällig ist diese am 15. Februar eines jeden Jahres.

 

 

Terminkalender 2010 siehe hier

 

 

 

 

Neues für Veranstalter

 

Nachdem im Juli 2009 in Menden ein Autofahrer in einen Schützenumzug gerast ist und dabei drei Menschen getötet hat, haben sich auch bei uns im Landkreis die Auflagen für Straßensperrungen und Umzüge auf öffentlichen Straßen verschärft.

Nach § 29 Abs. 2 Straßenverkehrsordnung (StVO) bedürfen Veranstaltungen, für die Straßen mehr als verkehrsüblich in Anspruch genommen werden, der Erlaubnis. Das ist der Fall, wenn die Benutzung der Straße für den Verkehr wegen der Zahl oder des Verhaltens der Teilnehmer oder der Fahrwiese der beteiligten Fahrzeuge eingeschränkt wird; Kraftfahrzeuge in geschlossenem Verband nehmen die Straße stets mehr als verkehrsüblich in Anspruch. Der Veranstalter hat dafür zu sorgen, dass die Verkehrsvorschriften sowie etwaige Bedingungen und Auflagen befolgt werden.

Da bei Veranstaltungen in der Gemeinde oftmals Kreisstraßen betroffen sind und der Antrag somit über das Landratsamt Schwandorf ergehen muss, bittet die Gemeindeverwaltung die Verantwortlichen, möglichst 4-6 Wochen vor Veranstaltung diesen bei der Gemeinde anzuzeigen. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Anträge fristgerecht beim Landratsamt eintreffen und bis zur Veranstaltung auch bearbeitet werden.

 

 

 

Breitbandversorgung – schnelleres Internet

 

Die akute Versorgungslücke um ein schnelles Internet wurde mit dem Bau eines Sendemasts und der Errichtung eines Senders in Rottendorf und Schmidgaden erstmal gestoppt. Doch noch immer sind nicht alle unterversorgten Haushalte oder die versorgten Haushalte mit zu wenig Bandbreite versorgt. Das muss und soll sich ändern und zwar landkreisweit.

Noch im Frühjahr 2010 soll der Ausbau der Vermittlungsstellen abgeschlossen sein. Die Gemeinde ist mit vier von fünf solcher Hauptverteiler betroffen. Durch diesen Ausbau soll in Haushalten mindestens eine Geschwindigkeit von 1 MBit/s verfügbar sein und das über das herkömmliche Festnetz. Voraussetzung ist, dass Sie Kunde der Fa. mvox sind. Geplant ist auch, dass der Hauptverteiler für die Vorwahl 09627 in Freudenberg (LKr. Amberg-Sulzbach) ausgebaut wird, um auch eine verbesserte Versorgung für die Ortschaften Littenhof und Wolfsbach zu erreichen.

Zweiter Schritt wird der Ausbau dieser Hauptverteiler mit der sog. CIFDM-Technik der Fa. mvox sein, wodurch nochmals eine Erhöhung der Geschwindigkeit erzielt wird. Dritter Schritt wird dann ein Ausbau mehrerer Kabelverzweiger in einzelnen Ortschaften sein. Damit könnte die verfügbare Geschwindigkeit nochmals verdoppelt werden. Wichtig zu wissen: Wie beim herkömmlichen T-DSL der Deutschen Telekom hängt die Geschwindigkeit letztlich von der Entfernung des Anschlusses zur „zuständigen“ Vermittlungsstelle ab. Wer näher an der Vermittlungsstelle dran ist, wird eine höhere Bandbreite erhalten. Informieren Sie sich auch immer wieder über die aktualisierte Seite auf www.schmidgaden.de – Rathaus – Aktuelles!

 

 

 

 

Ortsschild „Schmidgaden“ an der Staatsstraße

 

Nicht nur Bürgermeister und Verwaltung sind unzufrieden, auch viele Bürger finden die Entscheidung von Landratsamt und Polizei, das Ortsschild Schmidgaden im Bereich des Gewerbegebietes in Richtung Kreuzung mit Oberer Dorfstraße/Inzendorfer Straße zu versetzen, für falsch.

Da es an besagter Kreuzung schon öfter zu Unfällen kam, reagierten die Behörden damit, den Unfallschwerpunkt durch Versetzen des Ortsschildes zu entschärfen.

 

Früher stand das Ortsschild aus Richtung Trisching kommend vor der Einfahrt in den Siedlungsbereich „Südhang“, jetzt steht es gut 100m weiter nach innen versetzt. Man begründete diesen Schritt damit, dass der motorisierte Verkehrsteilnehmer am Ortsschild die vorgeschriebene Geschwindigkeit erreicht und bis zur Kreuzung hin auch nicht wieder beschleunigt. Somit sollte das Unfallrisiko minimiert werden.

 

Folge ist aber, dass der Fahrzeugfahrer in der Gegenrichtung nun viel früher beschleunigen darf, was eine Lärmerhöhung für die in unmittelbar an der Straße wohnenden Familien bedeutet. Pkw-Lenkern, die in Richtung Trisching fahren und dann in den Südhang bzw. in das Gewerbegebiet abbiegen wollen, werden von nachfolgenden Fahrzeugen angehupt oder es werden Schimpfgesten gezeigt. Grund: Sie beschleunigen ja nicht, um nach 100 m wieder stark abzubremsen; für den nachfolgenden Verkehr natürlich zunächst nicht verständlich.

 

Die Gemeinde hat bereits mehrmals auf diese unglückliche Situation und die Beschwerden aus der Bevölkerung hingewiesen. Bisher blieb der Antrag, das Ortsschild wieder an die ursprüngliche Position zu versetzen, unerhört. Die Angelegenheit wird aber weiter verfolgt.

 

 

 

 

 

25 Jahre Kirchenchor Schmidgaden

 

Schon Anfang der 80er Jahre war der Wunsch von Seiten des Pfarr-gemeinderates und der Kirchen-verwaltung da, einen Kirchenchor zu gründen. Am 30. März 1984 fanden sich zur Gründungsversammlung unter der Leitung von Pfarrer Josef Gmeiner, PGR-Vorsitzenden Karl Schimmer und PGR-Mitglied Hans Bauer 25 Sangesfreudige ein.

 

 

In den ersten vier Jahren übernahm die Chorleitung die damalige Kirchenmusikstudentin Susanna Müssig. Danach folgte kurzzeitig Dirk Sommer. Dann übernahm die Leitung des Chores Hannes Hartinger. Die Chorproben fanden abwechselnd mit Frau Martina Neubauer und Herrn Hannes Hartinger statt. Frau Ursula Pauli und Frau Sigrid Hösl halfen kurzfristig aus. Die Chorleitung ging 1988 endgültig an Hannes Hartinger und Martina Neubauer, letztere leitet den Chor noch heute. 1991 kam Stefan Flierl und 1995 sein Bruder Thomas als Organisten zum Chor. 1997 musste Hannes Hartinger aus gesundheitlichen Gründen die Chorleitung niederlegen. Die Chorleitung ging dann anschließend alleine auf Martina Neubauer über. Als Organisten sind derzeit Ilona Baumann und Tobias Gschrey tätig. Der damalige Pfarrer Alois Scherm war 15 Jahre lang Förderer und geistlicher Berater des Chores. Der Chor hatte in den letzten 25 Jahren zahlreiche Auftritte in der Kirche und war für die musikalische Umrahmung zahlreicher Gottesdienste verantwortlich, z.B. auch beim 40jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Gmeiner, der Installation der Pfarrer Scherm, Lusawa und Wagner oder bei der feierlichen Einweihung der Kirchenorgel. Herr Mauritius Lohmann wurde zum Ehrenmitglied ernannt, war er doch maßgeblich bei der Erstellung der Musikkassette 1994 beteiligt. Im Jahre 2007 wurde Pfarrer Scherm und Frau Ingeborg Bock in einem feierlichen Gottesdienst verabschiedet. Vor kurzem wurde eine CD aufgenommen und Pfarrer Scherm zum Ehrenmitglied ernannt.

 

 

Verhalten an Kinderspielplätzen

 

Mit Erschrecken nimmt die Gemeinde Schmidgaden Hinweise und Beschwerden entgegen, wonach sich Teenager zwischen 10 und 15 Jahren an Spielplätzen wie Rowdies aufführen und kleinere Kinder anpöbeln.

Fehlt nur noch, dass wir eine Bürgerwehr ins Leben rufen müssen, um die Kinder beim Spielen zu schützen. Die Gemeinde kann hier aber sehr wenig tun, da man den Spielplatz nicht für bestimmte Altersgruppen sperren kann.

Es ist – wie so oft – der Bürger gefragt. Wenn man mitbekommt, dass oben genannte Situationen zu beobachten sind, schreiten Sie ein. Informieren Sie – wenn bekannt – die Eltern oder die Gemeindeverwaltung.

In dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes sind solche gesellschaftlichen Probleme mehrfach abgedruckt. Das zeigt, wie ernst es um unser Zusammenleben ist.

Helfen Sie mit, dass in unserer Gemeinde ein freundschaftlicher Umgang herrscht. Es ist kein Platz für Streithähne und Randalierer. Das erfordert das Bürgerengagement.

Danke!

 

 

 

Bautätigkeitsstatistik

 

Wichtig für Bauherren, Planfertiger bzw. Bauzeichner: Zum 01.01.2010 ergeben sich Änderungen im bisherigen „Erhebungsbogen für Baugenehmigung / Bauvorhaben“ sowie im Erläuterungsbogen dazu.

Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft und einer gestiegenen Nachfrage nach statistischen Daten zu energiewirtschaftlichen Fragen wurde es notwendig, den Fragenkatalog dieses Erhebungsbogens ohne Mehrbelastung für die Auskunftspflichtigen anzupassen.

Die Bauherren sowie die Planfertiger werden gebeten, ab 01.01.2010 nur noch die neuen Erhebungsbögen zu verwenden.

 

Unter folgendem Link kann der Erhebungsbogen vom Internet bezogen werden:

http:// www.statistik-bw.de/baut/html/index.htm

 

 

Zerstörungen an Kinderspielplätzen

 

Den Ruf von Familien, nach mehreren Jahren wieder neue Spielgeräte für die Spielplätze anzuschaffen, möchte die Gemeinde nach Möglichkeit nachkommen. Bestimmte Spielgeräte bedürfen einer Erneuerung, weil sie aufgrund sicherheitsrechtlicher Vorschriften nicht mehr zulässig oder die vorhandenen Geräte kaputt sind.

Nun muss aber auch festgestellt werden, dass Spielgeräte gerade auch deshalb neu ersetzt werden müssen, weil sich halbstarke Jugendliche oder gar junge Erwachsene an den Spielgeräten vergehen. So geschehen auch im Frühjahr 2009: Eine neu angeschafften Sitzbank wurde am Spielplatz an der Bachstraße zerlegt und die Teile anschließend in alle möglichen Richtung geworfen (Fotos).

Schade, wenn die Gemeinde keine Spielgeräte mehr ankauft.

Und schade, wenn gerade die jüngsten unter uns – unsere kleinen Kinder – darunter leiden müssen.

 

 

 

Wenn Sie, liebe Bürgerinnen und Bürgern, bemerken, dass an Spielplätzen randaliert oder der Platz verwüstet wird, schreiten Sie ein: Melden Sie den Vorfall bei der Gemeinde. Personen, die nur Zerstörung im Sinn haben, sollen zumindest nicht ungestraft davon kommen.

 

Die Gemeinde hat im Jahr 2009 Spielgeräte im Wert von fast 12.000 € für mehrere Spielplätze angeschafft.

 

 

 

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung

 

Nur mal wieder zur Erinnerung und dass man nicht bei den Beschäftigten zu Hause und noch dazu in deren Freizeit an der Haustüre läuten muss:

 

Montag bis Donnerstag                   08.00 – 11.45 Uhr

Montag und Dienstag                      13.15 – 16.00 Uhr

Mittwochnachmittag                         geschlossen

Donnerstag                                       13.15 – 18.00 Uhr

Freitag                                              08.00 – 12.30 Uhr

 

 

Bauanträge

 

Wer bauen möchte, sollte sich in jedem Fall vorab mit der Gemeindeverwaltung in Verbindung setzen. Es sind entweder die Festsetzungen eines Bebauungsplanes einzuhalten oder es muss auf die neuesten, geänderten Vorschriften der Bayerischen Bauordnung (z.B. wegen zweier Änderungen allein im Jahr 2009) hingewiesen werden.

Baugenehmigung, Genehmigungsfreistellung, Baugenehmigungsfreiheit oder isolierte Befreiungen und Abweichungen sind nur wenige Fachausdrücke, die in der Verwaltung erläutert werden können.

 

Bauanträge sollten in jedem Fall spätestens zwei Wochen vor der nächsten Gemeinderatssitzung vollständig in der Gemeinde vorgelegt werden.



 

 

 

Beitrag in „Oberpfälzer Heimat“

 

Die Gemeindeverwaltung teilt mit, dass im 54. Band „Oberpfälzer Heimat – Beiträge zur Heimatkunde der Oberpfalz“ ein Artikel von Josef Eimer (Wernberg-Köblitz) zum Thema „Auflösung der Schule Gösselsdorf“ abgedruckt ist (Verlag der Buchhandlung Ekhard Bodner, Pressath – erhältlich im Buchhandel).

 

 

 

Schneia douds

 

Jetzt is´s wieda dou, die Winterszeit

wo ma sich auf Weihnachtn gfreit.

Wo´s abends gmütlicher wird,

wo´s Holz im Ofn knistert, dass oin niad friert.

Da Schnöi fallt oara in grouße Flockn

Tanzt ummanand, will di asselock´n.

Jed´s  Joah bin i fasziniert,

wenn se d´Welt so im Weiß verliert.

 

Nach Wolfgang Bäumler

 

 


 

"Heimatkundlicher Arbeitskreis"

Der Heimatkundliche Arbeitskreis der Gemeinde Schmidgaden bittet um Mithilfe. Mag sein, dass der eine oder andere zu Hause fleißig Bilder, Dokumente, Filmaufnahmen und dgl. gesammelt hat, die das Leben im Dorf, das Vereinsgeschehen oder sonstige Ereignisse dokumentieren. Der Sammler wird sicherlich stolz auf diese „Unterlagen“ sein; eine Wertsteigerung würde es bedeuten, wenn solche Dinge auch ins Gemeindearchiv gelangen. Kopien würden genügen, das Original würde stets beim Eigentümer bleiben.

Damit könnten viele Wissenslücken geschlossen und die Geschichte der Gemeinde ergänzt werden. Es wäre schade, wenn solche „Informationen“ verloren gehen würden.

Einlegeblatt des Heimatkundlichen Arbeitskreise im Mitteilungsblatt - hier  (pdf 141 KB)