Breitbandversorgung in der
Gemeinde Schmidgaden
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Brandaktuell -
letzte Änderung 18.02.2011 - 08.00 Uhr
18.02.2011: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung
vom 17.02.2011 entschieden, das Angebot der Telekom-Deutschland GmbH zum
Glasfaserausbau in Teilbereichen der Gemeinde anzunehmen. Konkret werden
Ortschaften Schmidgaden und Trisching ausgebaut. Vom Ausbau profitieren auch
die Ortschaften Rottendorf und Hohersdorf. Kosten: ca. 305.000 €. Die
Gemeinde wird hier im Rahmen der Breitbandinitiative die nötigen
Fördergelder abrufen. Möglich wurde dies, weil die Gemeinde über das
Breitbandportal Bayern ein Auswahlverfahren zur Verbesserung der Bandbreiten
in Gewerbe- und Industriegebieten betrieb.
Ungeachtet dessen wird nach wie vor an der Ausbaustufe 1
(= Ausbau der Vermittlungsstellen/Hauptverteiler) vorangetrieben (vgl. auch
korrigierte Mitteilung vom 20.05.2010 weiter unten).
Die Gemeinde Schmidgaden muss sich deshalb am Ausbau anderer Vermittlungsstellen wie folgt beteiligen:
09435 mit 2.837,97 € |
Archiv / Hintergrund
| Längst ist bekannt, dass DSL von T-Com
an ihre Reichweitengrenzen stößt und nicht alle Haushalte oder Firmen damit
versorgt werden können. In den vergangenen Jahren war man bemüht, auch
Alternativen zu suchen. Anfangs scheiterte eine Anbindung (im Rahmen eines
Bürgernetzvereins) an zu wenig Interessenten. Letztes Jahr konnten zwei Firmen gewonnen werden, die Breitband mittels Funktechnik zur Verfügung stellen können und auch wollen. Leider hat sich der geplante Ausbau verzögert und man wartet immer noch auf die Inbetriebnahme. Die Gemeinde Schmidgaden ist sowohl mit diesen Firmen als auch mit der T-Com bzw. Deutschen Telekom ständig in Kontakt. Es werden Wege gesucht, um unser Gemeindegebiet flächendeckend mit Breitband zu versorgen. Mitteilung 15.02.2008: Auch der Landkreis Schwandorf hat nun die Dringlichkeit des Ausbaus einer flächendeckenden Breitbandversorgung erkannt und erhebt derzeit über die Gemeinden einen Fragebogen. Vermutlich im April wird eine Konferenz auf Landkreisebene stattfinden, bei der die Bürgermeister und ggf. auch ein Bediensteter der Kommune teilnehmen wird. Mitteilung vom 19.03.2008 Zu einem Gespräch in der Gemeindeverwaltung am Mittwoch, 19.03.2008 war Herr Bundestagsabgeordneter Klaus Hofbauer gekommen. Die Gesprächsteilnehmer waren Bürgermeister Prifling, der neu gewählte Bürgermeister Birner und zwei Beschäftigte der Gemeindeverwaltung. Herr Hofbauer erklärte, sich für die Breitbandversorgung im ländlichen Raum einzusetzen. Es gab entsprechende Gespräche auf Bundesebene. Vom Freistaat Bayern werden insgesamt 19 Mio. € an Fördergeldern bereit gestellt. Herr Hofbauer merkte an, dass die Gemeinde Schmidgaden bereits gute Vorarbeit geleistet hat und die durchgeführte Fragebogenaktion zur Bedarfsermittlung der erste Schritt sei, um die Versorgung voranzutreiben. Ab Mai werden Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung stehen. Die Ausschreibung ist letztlich auch Grundlage, um in den Genuss von Fördergeldern zu kommen. Gemeinsam mit der Ansprechpartnern von der Regierung der Oberpfalz und der IHK Oberpfalz wird man an diesem Thema dranbleiben. v.l.n.r. Rudolf Birner, MdB Klaus
Hofbauer, Bürgermeister Johann PriflingMitteilung 28.04.2008: Im Haushalt der Gemeinde Schmidgaden ist für eine Investitionsmaßnahme zur Förderung der Breitbandtechnologie der Betrag von 45 000 € eingestellt. In den nächsten Tagen werden von der Regierung der Oberpfalz Formulare zur Ausschreibung und zum Förderwesen erwartet, welche dann von der Gemeinde zu bearbeiten und einzureichen sind. Mitteilung 29.05.2008: Da der Mobilfunkmasten bei Trisching ebenfalls für eine Breitbandversorgung geeignet erscheint, verzögert sich die Analyse für Trisching, die dann aber auch die Ortschaft Rottendorf enthält. Anfang Juli erwarten wir hierzu konkretere Aussagen. Ausgeschlossen ist auch nicht, dass andere Anbieter den Mobilfunkmasten nutzen können. Mitteilung 06.06.2008: Der Mobilfunkmasten bei Trisching soll im September in Betrieb gehen. Derzeit nicht vorgesehen ist UMTS/HSDPA, allerdings EDGE. Auf die Nutzung größerer Bandbreiten via Satellit wird hingewiesen. Über Internet-Suchmaschinen findet man ausführlichere Informationen zu diesen Begriffen und Möglichkeiten. Ein Link zu einer bestimmten Firma ist hier nicht angebracht. Wir bitten um Verständnis. Mitteilung 02.07.2008: Wie auch aus der Presse zu erfahren war, können die Kommunen beginnen, Förderanträge zu stellen. Allerdings können ab 01.07. nur Förderanträge hinsichtlich der Rückerstattung von Kosten für die Planung und Machbarkeitsanalysen gestellt worden. Solche hat es bis jetzt noch nicht gegeben, weil die Kommunen bisher nicht wussten, wie die Fördergelder zu beantragen sind. Zunächst muss ein Istbestand festgestellt werden. Erst nach Notifizierung der Förderrichtline bei der EU (das wird aller Voraussicht nach erst im Herbst 2008 der Fall sein) können konkret Ausschreibungen für Anbieter formuliert werden. Und erst dann erfolgt eine Sondierung und Gespräche mit den Anbietern der engeren Auswahl. Dann kann der Gemeinderat erstmals über eine Vergabe entscheiden. Dass die Gemeinde "Geld in die Hand" nimmt, wofür man keine Förderung bekommt, wäre unsinnig und ist auch nicht denkbar. Unserer Einschätzung zufolge kann von einem raschen Ausbau des Breitbandnetzes - egal mit welcher Technik auch immer - nicht die Rede sein. Mitteilung 29.07.2008: Markterkundung - Informationen für Anbieter (hier) im Zeitraum 29.07.-13.08.2008. Zeitungsartikel "Der Neue Tag" vom 29.07.2008 zur Informationsveranstaltung des Landkreises Schwandorf (1 2 3) Mitteilung 30.07.2008: Nachfolgender Artikel, der am 30.07.2008 im "Neuen Tag" erschienen ist, bedarf der Korrektur. @ Bei der Telekom-Kostenschätzung von 40 000 € (netto) für den Ausbau von Schmidgaden handelt es sich nicht um das Verlegen von Kabeln in Schmidgaden. In Schmidgaden müssten ein Linienverzweiger aufgewertet und diverse Outdooreinrichtungen installiert werden. @ Jede Investition der Gemeinde im Bezug auf den Breitbandausbau kann mit bis zu 50% der Kosten, maximal aber mit bis zu 50 000 € gefördert werden. @ Eine weitere Fragebogenaktion ist nicht vorgesehen. @ Derzeit ist das Breitbandsignal über Kabel Maß der Dinge. Dies kann sich aber bereits in zwei, drei Jahren ganz anders entwickeln. Die Funknetze werden sich auch weiterentwickeln, von anderen Techniken weiß man noch zu wenig. Auch über die Downloadrate von 1MBit/s kann man nur mitteilen, dass dies momentan ausreichend ist. Diese Bandbreite wird in Zukunft aber sicherlich nicht mehr ausreichend sein. Für Firmen es bereits jetzt nicht der Fall. @ Es muss Sichtverbindung nach Hartenricht oder zum Stullner Berg bestehen, um ein Signal des Funkanbieters mvox zu erhalten. Am Stullner Berg ist ebenfalls ein Sender.
Generelles Interesse an der Versorgung mit Breitbandtechnik für einzelne
Ortschaften bzw. der ganzen Gemeinden haben auch folgende Firmen
signalisiert:
* Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 12.11.2008 beschlossen, das
vorgelegte Konzept der Fa. mvox weiter zu verfolgen und
Informationsveranstaltungen abzuhalten. Zu allgemeinen Kosten und
Informationen zur mvox-Anbindung siehe deren Homepage
www.mvox.de Die bezuschussten Untersuchungen sollen die Gemeinden in die Lage versetzen, in einem Markterkundungs- und Auswahlverfahren einen Netzanbieter zu finden, um ihre ländlichen Gebiete mit Breitbandinfrastruktur zu versorgen. Ermöglicht wurde die schnelle Mittelbewilligung an die 53 Gemeinden in Höhe von insgesamt 73.661,00 Euro durch die zügige Abstimmung mit dem Amt für ländliche Entwicklung. Die Gelder fließen aus dem "Fördertopf" der Gemeinschaftsaufgabe - Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK), die die Breitbandversorgung ländlicher Räume vorsieht.
MARKTERKUNDUNG - Daten für Anbieter - Beginn: 29.07.2008 // Ende:
13.08.2008
Im Beisein von Regierungspräsidentin Brigitta Brunner gab heute Landrat Volker Liedtke den Startschuss für einen flächendeckenden Breitbandausbau im Landkreis Schwandorf. Unter der Koordinierung des Landratsamtes haben dabei 19 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister den Auftrag an die Firma mvox unterzeichnet und damit den Weg frei gemacht für den Ausbau einer landkreisweiten Grundversorgung. Damit ist der Landkreis Schwandorf der erste Landkreis in Bayern, der nach Abschluss der Umrüstung in ca. sechs Monaten flächendeckend mit einer Mindestbandbreite von 1 Mbit/sec. versorgt ist. Brunner überbrachte dazu die Glückwünsche von Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, der das Projekt und die Koordination durch den Landkreis begrüßte. Mit dieser ersten landkreisweiten Lösung durch einen alternativen Anbieter komme die Oberpfalz einer lückenlosen Internetversorgung einen großen Schritt näher. Zeil: „Der Landkreis Schwandorf zeigt, dass sich der Ausbau des schnellen Internets mit Unterstützung durch das Bayerische Breitbandförderprogramm verwirklichen lässt.“ „Das Thema Breitband brennt den Bürgern auf den Nägeln“ fasste Landrat Volker Liedtke die Stimmung in der Bevölkerung zusammen. Der Landkreis Schwandorf habe bereits frühzeitig den dringenden Handlungsbedarf erkannt und versucht, mit den Kommunen und dem Breitbandberater gemeinsam eine Lösung zu entwickeln. Denn ohne ein leistungsfähiges Internet ist der ländliche Raum bald ein „toter Raum“, so der Landrat. Firmen würden abwandern und auch junge Familien könnten sich nicht mehr auf dem Land niederlassen, ganze Regionen könnten ausbluten. Mit der heutigen Auftragsvergabe durch die Kommunen werden in den kommenden Wochen alle 20 Hauptverteiler im Landkreisgebiet mit einer speziellen Technik der Firma mvox aufgerüstet, so dass die Reichweite des DSL-Signals von derzeit 3 auf ca. 10 Kilometer erhöht wird. Dadurch werden über 12.000 Haushalte, die nicht oder unterversorgt sind, zusätzlich erreicht. Der Versorgungsgrad lässt sich somit von derzeit 80 % bis auf über 98 % aller 60.000 Haushalte im Landkreis erhöhen. Für die restlichen ca. 400 Haushalte, die in den Randbezirken über Vorwahlbereiche außerhalb des Landkreises versorgt werden, werden ebenfalls Lösungen in Abstimmung mit den Nachbarkommunen angestrebt. Der Vorstand der Fa. mvox, Herbert Klotz, erläuterte die technische Umsetzung und stellte in Kürze auch noch höhere Bandbreiten in Aussicht. Darüber hinaus könnten in wenigen Monaten in einem zweiten Ausbauschritt insbesondere in Wohn- und Gewerbegebieten mit höherem Bedarf über so genannte outdoor-DSLAMs in den örtlichen Kabelverzweigern sogar Bandbreiten von über 20 Mbit/s zur Verfügung gestellt werden, so dass auch Firmen ausreichend versorgt wären. Regierungspräsidentin Brigitta Brunner hatte alle 19 Förderbescheide mit im Gepäck und übergab diese an Landrat Volker Liedtke. Sie lobte die Initiative des Landkreises und betonte, dass sich durch die Initiative des Landkreises Schwandorf die Anzahl der Förderbescheide in der Oberpfalz schlagartig verdoppelt hätte und somit der Regierungsbezirk einen hohen Anteil an den bisher 106 bewilligten Maßnahmen in Bayern stelle. Bei einer Investitionssumme von über 500.000 € bedeute die 70 % ige Förderung einen Betrag von mehr als 350.000 €, die somit in den Landkreis Schwandorf fließe. Durch die Aufstockung des Förderanteils und des Höchstförderbetrages durch die EU-Kommission sei das bayerische Förderprogramm ein echter Anreiz und das Modell des Landkreises Schwandorf ein gutes Beispiel für einen weiteren zügigen Ausbau appellierte Brunner auch an die anderen Kommunen.
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Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gewerbetreibende
Die flächendeckende Versorgung der Haushalte und Firmen mit schneller Internettechnologie ist für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung von grundlegender Bedeutung.
Zwar ist T-DSL in manchen Gemeindeteilen teilweise vorhanden, entspricht aber nicht oder nur unzureichend dem Bedarf in unserer Gemeinde. Auch der Ausbau des Telekom-Netzes im Jahr 2007 hat vereinzelte Haushalte an T-DSL angeschlossen, bietet aber nicht allen Haushalten/Firmen die gewünschte Technik oder Geschwindigkeit, was – insgesamt gesehen – eine nicht zufrieden stellende Situation darstellt.
Die Gemeinde war zusammen mit der Bürgerschaft in der zurückliegenden Zeit sehr bemüht, Alternativen zu finden. Bekannt ist, dass bereits zwei Firmen Breitband mittels Funktechnik zur Verfügung stellen werden.
Der für diese Umfrage erstellte Fragebogen (pdf-Format) hat jedoch nichts mit der bisherigen Interessensbekundung bei einer der beiden Firmen oder einem weiteren Anbieter zu tun, sondern soll den Bedarf in der Gemeinde Schmidgaden aufzeigen. Man geht keinerlei Verpflichtungen ein.
Jeder Breitbandinteressierte im Privathaushalt und auch jeder Gewerbebetrieb sollte an der Befragung mitmachen, unabhängig davon, ob man sich auf einen bestimmten Anbieter festlegen möchte.
Um für künftige Verhandlungen (auch mit anderen Anbietern) bzw. für die Vergabe von Fördermitteln in diesem Bereich gerüstet zu sein, ist es deshalb erforderlich, dass der Bedarf der Breitbandtechnik innerhalb der Gemeinde auf Grund der Erfahrungen des derzeitigen Ausbaustandes festgestellt wird. Aus diesem Grunde bitten wir nun, den Fragebogen bis
spätestens 14. März 2008, weitere Einsendungen auch jetzt noch möglich
auszufüllen und an die Gemeindeverwaltung zurückzugeben.
Rückgabe des ausgefüllten Fragebogens:
per Post/persönlich: Gemeinde Schmidgaden, Schwarzenfelder Weg 9, 92546 Schmidgaden
per Fax: 09435/3074-29
per Email: info@schmidgaden.de
durch Einwurf in den Einwurfschlitz am Eingangsbereich der Gemeindeverwaltung.
Die Teilnahme an der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig. Sie gehen damit keinerlei Verpflichtung ein. Eine möglichst große Beteiligung ist jedoch für die Bedarfsfeststellung und Erstellung eines Konzeptes zur möglichst flächendeckenden und qualitativ ausreichenden Versorgung der Gemeinde Schmidgaden mit Breitbandtechnik sehr entscheidend (z.B. Ausschreibung, um Fördergelder erhalten zu können). Es ist auch wichtig, dass sich solche Haushalte beteiligen, welche bereits die Möglichkeit haben, Breitbandtechnik (z.B. T-DSL über herkömmliches Kabel) zu nutzen.
Aus diesem Grund fordere ich Sie auf, an der Umfrage teilzunehmen und den Fragebogen schnellstmöglich abzugeben!
Lassen Sie uns keine Möglichkeit versäumen, um die Breitbandversorgung in unserer Gemeinde voranzutreiben und letztlich sicherzustellen!
Machen Sie deshalb von dieser Aktion Gebrauch und beteiligen Sie sich!
Über das Ergebnis der Umfrage werden wir in geeigneter Weise informieren. Für Ihre Bemühungen und Ihre Mitarbeit bedanke ich mich bereits im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Prifling Erster Bürgermeister
Hinweise Es wird darauf hingewiesen, dass die Gemeinde selbst keinen Einfluss auf die Zeitplanung von einzelnen Firmen hat. Sie kann nur vermitteln und die Versorgung unterstützen. Das Schreiben sowie die Fragebögen sind auch im Internet unter www.schmidgaden.de – Aktuelles – Sonderseite „Breitbandsituation“ abrufbar oder bei der Gemeindeverwaltung erhältlich.
Quelle im Internet: www.breitband.bayern.de
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derzeitige Auswertung des Fragebogens (Stand:
12.11.2008):![]()
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