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Das gemeindliche Wappen soll vor allem den Weg
Schmidgadens aus einer rein landwirtschaftlich geprägten Gemeinschaft
(Sense) zu einer Industriegemeinde (Buche im Tal, Buchtal)
versinnbildlichen. Gleichzeitig soll diese Wappen an die geschichtliche
Vergangenheit erinnern; so wurde in das Schildhaupt die Sense aus dem Wappen
des zweiten Geschlechts der Schmidgadener übernommen. Mit diesem
Sensenwappen (gestürzte Sense mit Silberblatt und goldenen Handhaben auf
rotem Grund) siegelten nachweisbar Chunrad und zwei Ulrich aus Schmidgaden
in den Jahren 1304 bis 1471. Die beiden Hauptfarben dieses Siegels Rot und
Silber finden wir deshalb im Schildhaupt. Die Grundfarben im Schildhaupt
(rot) und im Schild selbst (silber) sollen darüber hinaus an das Wappen der
Paulsdorfer Herren erinnern (rot-silber geviert), die ja durch eine lange
Zeit Rechte in Schmidgaden innehalten. Das Wappen wurde nach einem Vorschlag
von Ortwin Wenzelides durch Oberlehrer Denk zeichnerisch entworfen und am
12. April 1965 vom Bayerischen Staatsministerium des Innern genehmigt.
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