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Die ehemalige Gemeinde
Gösselsdorf setzte sich aus den Ortschaften Gösselsdorf, Badhaus, Götzendorf,
Inzendorf, Kadermühle, Legendorf, Scharlmühle und Windpaißing zusammen.
Die ältesten Ortschaften reichen
bis in das 11./12. Jahrhundert zurück. Inzendorf und Gösselsdorf waren
einstmals Rittergüter. Urkundlich werden erstmals genannt Udo de Inzesdorf 1136
und Rempate de Gozendorf 1147. Im Jahre 1166 hören wir von einer
Schenkung zu Windpaißing, das ihr Gemahl an das Kloster in Ensdorf übereignet
hatte, noch ein Gut hinzu. - In Legendorf erwarb 1389 ebenfalls das Kloster
Ensdorf ein Gut. Am 24. Juli 1476 verkaufte Pinhaus zu Ehenfeld seinen
Hof zu Legendorf, auf dem Hans Pesolt saß, an das Gotteshaus zu Wölsendorf. -
In Götzendorf soll einstmals auch ein Schloss gestanden haben. Es fiel dem
30-jährigen Krieg zum Opfer. So schreibt im
Jahre 1845 der damalige Pfarrer Senft von Rottendorf in seiner
Beschreibung der Pfarrei: "Neben den Stallungen des Bauern Ram allda
stößt man in einem Wiesengrunde öfters auf massive Mauern, und der Sage nach
soll hier in den Vorzeiten ein Schloss gestanden haben!"
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