Zweckverband zur Wasserversorgung der Brudersdorfer Gruppe: Wasserleitungsbau geht voran.

In einem Informationsgespräch informierte der Wasserzweckverband, die Bauleitung und die Baufirma über den Fortgang des Wasserleitungsbaus in Rottendorf.

Seit Anfang Juli beherrschen die Baumaschinen die Ortschaft Rottendorf. Denn Wasserleitungsbau der Brudersdorfer Gruppe hat begonnen. In einem Pressegespräch gab es Informationen über den aktuellen Stand. Daran haben teilgenommen, der stellvertretende Zweckverbandsvorsitzende, Bürgermeister Josef Deichl, der Geschäftsführer des Zweckverbandes, Hans Werner, der Bauleiter des Ingenieurbüros Seuss, Helmut Schatz, von der ausführenden Baufirma, Gesamtbauleiter, René Heuberger, Bauleiter Andreas Ranzinger und der Bauleiter für die Spülbohrung für die Leitung zwischen Rottendorf und Inzendorf, Stefan Pilger, Wasserwart und Bauhofleiter, Markus Ries. Der Ringschluss im Burserweg ist abgeschlossen, die Straße ist bereits fertig asphaltiert. Zeitgleich wurde auch Anfang Juli der Schulberg in Angriff genommen werden. Dort wurde zunächst bei sieben Anschließer ein Notanschluss gemacht werden, dieser wurde durch den Bauhof Schmidgaden unter der Leitung von Markus Ries abgewickelt.


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Der Schulberg wurde darum als erstes in Angriff genommen, da dort auch in der Vergangenheit die Schadenshäufigkeit am höchsten war, sprich, dort gab es die meisten Rohrbrüche. Die Verlegungsarbeiten sind im vollem Gange. Laut Bauleitung Pfaffinger war es nicht einfach die Verlegeschächte zu graben, da diverse Kanäle und alte Wasserleitungen im Untergrund verlaufen, die nirgends dokumentiert sind. Es musste immer wieder zunächst geklärt werden um welche Leitung es sich handelt, bevor weiter gemacht werden konnte. Der Abschluss soll möglichst zeitnah erfolgen. Nach Abschluss am Schulberg erhält die Straße keine Feinschicht beim Asphalt. Denn im nächsten Jahr soll diese ja entsprechend ausgebaut werden. In der Zwischenzeit wurden alle zehn Knotenpunkte eingebracht und die notwendigen Schieber. Am 17. September soll mit der Spülbohrung begonnen werden, mit diesem Verfahren wird die neue Hauptleitung zwischen Rottendorf und Inzendorf verlegt. Damit wird eine Länge von 1,5 km überwunden, dabei werden Rohre mit einem Durchmesser von 180 und 250 mm verlegt. Sämtliche Leitungsverläufe ob innerhalb der Ortschaft oder auch außerhalb werden entsprechend dokumentiert, damit die genauen Verläufe vorliegen. Über den bisherigen Bestand liegen fast keine Unterlagen vor. Ein wichtiges Thema sind die Hausanschlüsse. Hier hat die Firma Pfaffinger den Anliegern ein entsprechendes Angebot gemacht. Alle Anlieger haben mittels eines Schreibens ein Angebot erhalten. Für Hausanschlüsse, die nicht von der Firma Pfaffinger gemacht werden, wird keine Gewährleistung übernommen. Die Anschließer wurden auch aufgefordert, Druckminderer und Rückspülfilter einzubauen. Neue Hausanschlüsse sind in jedem Fall erforderlich, denn die alten Gussleitungen oder PN6-Leitungen halten dem neuen Druck nicht stand. Alle Beteiligten mussten feststellen, dass noch immer gewisses Misstrauen der Bevölkerung gegenüber der Baumaßnahme besteht. Dabei stehen alle an der Ausführungen beteiligten für die Fragen der Bevölkerung zur Verfügung. Über jede Maßnahme wird umfangreich informiert. Es geschieht nichts zum Nachteil der Anschließer. Der Wasserzweckverband bittet darum die Rückmeldung abzugeben, wer seinen Hausanschluss durch die Firma Pfaffinger machen möchte. Die Firma muss entsprechend planen und das notwendige Material auch bestellen. Wer seinen Hausanschluss selbst macht oder an eine andere Firma vergibt hat keine Gewährleistung. Die Baumaßnahmen für die neue Wasserleitung sind im vollen Gange. (se)