Zweckverband Brudersdorfer Gruppe: Ursachenforschung zur Rohrbruchserie

Genau 2 Wochen nach der verheerenden Rohrbruchserie vom 19. Juni 2018, hat der Zweckverband die Kriesenbewältigung und die Ursachen der Leitungsschäden analysiert. Die Verbandsführung, die beteiligten Wasserwarte, Mitglieder des Zweckverbandsrates und H. Winter, der leitende Ingenieur des Planungsbüros Seuss aus Amberg, erläuterten die näheren Umstände am Schadenstag und betrieben ausführliche Ursachenforschen. Der Zweckverbandsvorsitzende gab dabei das von den Katastrophenschutzbehörden des Landkreises Schwandorf ausgesprochene Lob an die Wasserwarte, Feuerwehren und Einsatzkräfte vor Ort weiter.
Verbandsvorsitzender Armin Schärtl widersprach anschließend den in der Bevölkerung kursierenden Gerüchten, wonach zwei der vier Rohrbrüche vermeidbar gewesen wären. Aufgrund der vorliegenden Belege und Fakten konnte ein Fehlverhalten, oder eine unfachmännische Bedienung der Absperrschieber ausgeschlossen werden und scheiden damit als Schadensursache aus. Auch mögliche Bauarbeiten können als Ursache ausgeschlossen werden, da zum Schadenszeitpunkt keine Arbeiten am Leitungsnetz ausgeführt wurden. Ingenieur Winter geht erneut von Materialermüdung als Ursache der Rohrbrüche aus.