Zweckverband Brudersdorfer Gruppe: Leserbrief lässt Sachkenntnis vermissen

Der am 10.04.2018 in der Zeitung „Der neue Tag“ abgedruckte Leserbrief von Herrn Walter Ratzke aus Nabburg,  „Blick auf die Kostenmehrungen“  wäre wohl kaum so geschrieben worden, wenn der Verfasser über die notwendige Sachkenntnis zum Themenkomplex „Leitungssanierung und deren Auftragsvergabe“ verfügen würde. Aufgrund der zahlreichen falschen Tatsachenbehauptungen hat sich der Zweckverband zur Wasserversorgung der Brudersdorfer Gruppe entschlossen, Anzeige wegen Verleumdung gegen den Verfasser zu erstatten. Der Zweckverband weist insbesondere die Ausführungen zur Auftragsvergabe und zur Abrechnung der Verwaltungskosten (die durch die jahrelangen Auseinandersetzungen maßgeblich mitverursacht wurden) in mehrfacher Hinsicht als grob falsch zurück.
Herr Ratzke wäre als Bürger der Stadt Nabburg grundsätzlich nicht von den rechtlichen Auseinandersetzungen und den, in der Tat, beklagenswerten Kostensteigerungen betroffen. Einziger Bezugspunkt ist deshalb seine Tätigkeit als Rechtsanwalt, in dieser Funktion hat der Leserbriefschreiber einen Freiberufler aus Windpaissing und die "Interessensgemeinschaft Brudersdorfer Gruppe" mehrfach vertreten. In mehreren Schreiben erhob Herr Ratzke wiederholt ungerechtfertigte Vorwürfe gegen den Zweckverband und seine Repräsentanten. Unter anderem finden sich viele der 2015 von Herrn Ratzke erhobenen Anschuldigungen einige Monate später in der Klageschrift eines Verbandsrats gegen die Leitungssanierung des Zweckverbandes wieder. Alle damaligen, von Herrn Ratzke und seinem Mandanten formulierten Vorwürfe gegen den Zweckverband, haben sich im Urteil des Verwaltungsgerichts Regensburg, vom 13.12.2017, als haltlos erwiesen.


Leserbrief vom 10.04.2018

Stellungnahme des Zweckverbandes Brudersdorfer Gruppe

Schreiben des Herrn Ratzke vom 30.01.2015

Schreiben des Herrn Ratzke vom 24.02.2014

Reaktionen der Bevölkerung

Nun übernimmt Herr Ratzke teilweise wortgleich die abwegigen Vorwürfe, die der Kläger bereits in der Zweckverbandssitzung vom 13.03.2018 zur Auftragsvergabe und zu den Verwaltungskosten erhoben hat. Der Zweckverband stellt insbesondere fest, dass Herr Ratzke vor dem Verfassen des Leserbriefes lediglich als Zuhörer in der letzten Verbandssitzung anwesend war und keinerlei nähere Informationen vom Zweckverband eingeholt hat, um sich ein fundiertes Urteil über die maßgeblichen Tatsachen und Hintergründe bilden zu können. Der Leserbrief beruht deshalb weitgehend auf Informationen aus "zweiter Hand", oder vom „Hören-Sagen“.

Der Verband wird im weiteren Verfahren detailliert zu den einzelnen Vorwürfen Stellung nehmen.