Wasserzweckverband: Kostensprung bei der Leitungssanierung

Der Zweckverband Brudersdorfer Gruppe hat die Angebotsauswertung der Submission des BA I durchgeführt. Bei der Ausschreibung der Sanierungsarbeiten am Leitungsnetz haben leider nur 2 von 9 Firmen ein Gebot abgegeben. Billigstbieter, mit 4.358.696,44 € brutto ist die Fa. Pfaffinger aus Passau, eine renommierte, anerkannte Fachfirma. Die Kosten sind leider so hoch, wie vom Planungsbüro Seuss und der Zweckverbandsverwaltung befürchtet. Die Zweckverbandsbürger müssen mit Mehrkosten von 53 %, im Vergleich zur Kostenschätzung und zur Kalkulation aus dem Jahr 2015 rechnen. Eine vorläufige Förder- und Kostenprognose ist ernüchternd. Auf die Bürger kommt als Schlusszahlung nochmals eine ähnlich hohe Summe, wie die 2. VZ (57 %) zu. Weitere Kostensteigerungen während der Bauausführung können natürlich nicht ausgeschlossen werden. Neben den allgemein sehr hohen Baupreisen schlägt auch die neue Bodenschutzrichtlinie durch. Jeder Erdaushub muss nun gesondert zwischengelagert und beprobt werden, bevor endgültig deponiert werden kann.

Bürgermeister Deichl sieht die Fehler und Versäumnisse in der Vergangenheit liegen, die jetzt die  Zweckverbandsbürger einhole. Der Zweckverband rechnet nach den Osterfeiertagen mit der Auftragsvergabe. (hw)