Vier Wasserrohrbrüche in drei Wochen in der Brudersdorfer Gruppe

Am Sonntag, den 20.11.2016, und am Mittwoch, den 23.11.2016 kam es erneut zu zwei Wasserrohrbrüchen in Rottendorf und in der Hochzone in Fraunberg. Innerhalb weniger Tage waren wieder einmal der Lilienweg in Rottendorf und erneut die Hauptleitung in Fraunberg betroffen. Beide Bereiche gelten seit geraumer Zeit als Schadensschwerpunkte im Zweckverbandsgebiet. Das Leitungsnetz des Wasserzweckverbandes ist inzwischen so anfällig, dass die Betätigung eines Hydranten, trotz größter Vorsicht, ausreichte, um den Rohrbruch in Fraunberg auszulösen. Dies konnte bereits bei den diesjährigen Rohrbrüchen in Gösselsdorf und Passelsdorf beobachtet werden, als im Rahmen von Feuerwehrübungen und -einsätzen identische Schäden auftraten. Der Rohrbruch in Fraunberg entstand im Zuge eines Feuerwehreinsatzes auf der Autobahn A 6, als der Einsatzleiter die Einsatzkräfte anwies die Löschtanks wieder zu befüllen. Die Einsatzfahrzeuge mussten die verschmutzten Fahrbahnen reinigen. Weitere Rohrbrüche folgten in Obersteinbach und am 14.12.2016 in Götzendorf. Die Schadenshäufigkeit und die Schadensumstände in der Hochzone des Verbandsgebietes widerlegen die in der Klageschrift gegen den Zweckverband formulierten Thesen zur Ursache der Rohrbrüche. Sowohl die Druckverhältnisse, als auch die Verkehrsbelastung können als generelle Schadensursache ausgeschlossen werden. Die Bilder bestätigen einmal mehr die tatsächliche Hauptschadensursache im Leitungsnetz der Brudersdorfer Gruppe: Die rund 50 Jahre alten Asbestzementleitungen zeigen deutliche Anzeichen von Materialermüdung und sind nicht eingesandet. 

Die Mitarbeiter des Bauhofes Schmidgaden waren am Sonntagnachmittag mehrere Stunden, bis in die tiefe Nacht mit den Reparaturarbeiten in Rottendorf beschäftigt. Leider wurden die laufenden Reparaturarbeiten im Lilienweg teilweise durch Schaulustige behindert. Nicht akzeptabel sind die hierbei gegenüber den Bauhofmitarbeitern geäußerten, unsachgemäßen Ratschläge und Vorwürfe. Die Gemeinde Schmidgaden und der Zweckverband zur Wasserversorgung der Brudersdorfer Gruppe werden derartige Pöbeleien gegenüber den Mitarbeitern nicht mehr dulden. Im Gefahrenbereich der Baustelle ist der Aufenthalt von Schaulustigen ohnehin verboten. Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Brudersdorfer Gruppe appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, den geforderten Sicherheitsabstand zu Bau- und Gefahrenstellen einzuhalten, um sich und andere nicht zu gefährden. Verstöße gegen die Baustellenabsicherung oder den Anweisungen der Mitarbeiter vor Ort werden künftig geahndet. (hw)

Bild 1

Bild 2

Bild 3