Legendorf, 469 m ü. NN

99 Kennzeichnend für Legendorf, die selbst erbaute Kapelle
Im Juni 2000 feierte das 18 Seelen-Dorf die Einweihung der renovierten Kapelle. Neben Stadtpfarrer Strigl aus Nabburg (Legendorf gehört zur Pfarrei Nabburg) war auch der sich gerade auf Heimatbesuch befindliche Nabburger Missionsbischof Fritz Lobinger gekommen, um den Festgottesdienst zu zelebrieren.  Ein besonderes "Vergelt´s Gott" sprach Zweiter Bürgermeister und Ortssprecher Rudolf Birner aus.

Nach Aussagen älterer Bürger war in Legendorf bereits vor über 100 Jahren eine Kapelle gestanden. Diese musste aber 1968 dem Straßenbau weichen und deshalb abgerissen werden. 1970 erbaute die damals noch bestehende Gemeinde Gösselsdorf in unmittelbarer Nähe eine neue Kapelle. Diese wurde nun von den Legendorfer Ortsbewohnern überwiegend in Eigenleistung renoviert und um einen kleinen Glockenturm erweitert. Die neue Glocke war bisher in Privatbesitz der Legendorfer Familie Ott und wurde von dieser der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt. In den Jahren 1999 und 2000 wurde die Kapelle renoviert. Die Kosten beliefen sich auf etwa 40 000.- DM.

Legendorf liegt etwa fünf Kilometer nördlich von Schmidgaden auf einem Bergplateau, von welchem man aus bis zu den Vorbergen des Bayerischen Waldes, zu den Naabsenken bis hinter Schwandorf und bis zu den Hügeln des Oberpfälzer Juras im Westen blicken kann.