Großes Interesse an der Bilderausstellung in Schmidgaden

Auf Initiative von Bürgermeister Josef Deichl veranstaltete die Gemeindeverwaltung Schmidgaden in ihren Räumen eine Bilderausstellung. Der Bevölkerung wurden anhand von älteren Luftaufnahmen und neuesten Bildern die Veränderung der Ortschaften durch die Ausweisung von Industrieflächen und Siedlungsgebieten vor Augen geführt.

Diese Gelegenheit nutzten der heimatliche Arbeitskreis und auch das Gemeindearchiv um eine Auswahl ihrer Arbeiten bzw. Archivbestände der Öffentlichkeit zu präsentieren. Obwohl der heimatliche Arbeitskreis erst vor zwei Jahren wieder ins Leben gerufen wurde und sich das Gemeindearchiv ebenfalls noch im Aufbau befindet, hatten sie ein großes Repertoire für die Bilderschau zusammengestellt. Die Arbeitsgruppen aus Schmidgaden, Trisching, Rottendorf und Gösselsdorf legten dabei Wert, den Besuchern die Vielfältigkeit ihrer Arbeitsbereiche und Themen näherzubringen, um sowohl zur Mitarbeit zu motivieren als auch Material zur weiteren Arbeitsgrundlage aus der Bevölkerung zu erhalten. Zudem wollte man durch die Themenvielfalt die Interessensgebiete der Besucher weitgehend abdecken. Auf 25 Schautafeln und Stellwänden sowie einer Powerpointpräsentation reichte  das Angebot vom Bergbau und das Vereinswesen in Schmidgaden, über alte Luftaufnahmen und Chroniken aus Trisching, über Kriegsschicksale und Marterlwege aus Rottendorf bis hin zu bebilderten Auszügen aus dem Häuserbuch Gösselsdorf und Dokumentationen des ländlichen Lebens in der Nachkriegszeit. Auch die kleineren Ortsteile präsentierten sich auf eigenen Schautafeln mit Wissenswertem aus ihren Ortschaften.            

Zahlreiche interessante Exponate steuerte Archivpfleger Josef Mutzbauer aus dem Fundus des Gemeindearchivs bei.

Nicht nur die heimische Bevölkerung, sondern auch Besucher weit außerhalb der Gemeindegrenzen fanden den Weg in die Ausstellungsräume und honorierten die Mühe durch zahlreichen Besuch. Gerade am Eröffnungstag und am Wochenende drängten sich geschätzt ca. 600 Besucher in der Gemeindeverwaltung. Nicht nur der Initiator, erster Bürgermeister Josef Deichl, war voll des Lobes über die informativen Dokumentationen der Arbeitskreise, sondern auch die viele Gäste zollten der Ausstellung vielfach überschwängliche Anerkennung. Bleibt als Fazit die Hoffnung, dass die Zielsetzung der Arbeitskreise und auch der Zweck eines Archiv erkannt wurde und die Veranstalter künftig vermehrt Mitarbeit aus der Bevölkerung erfahren.   (kd)