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„Wie verhalte ich mich bei einem Pflegefall in der Familie? – Ein Pflegefall – was nun?“

Das Lokale Bündnis für Familien im Landkreis Schwandorf lädt alle Interessierten recht herzlich zu der Informationsveranstaltung "Wie verhalte ich mich bei einem Pflegefall in der Familie? - Ein Pflegefall - was nun?" am MIttwoch, den 28.11.2012 19:00 Uhr in den Sitzungssaal des Landratsamtes Schwandorf ein. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier.

Feuerwehren

Unsere Feuerwehren im Gemeindebereich, alphabetisch sortiert

Freiwillige Feuerwehr Gösselsdorf
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Kurzgeschichte:  Überlieferungen aus dem Jahr der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Gösselsdorf sind  nur sehr spärlich. Wie aus alten Vereinsunterlagen hervorgeht, wurde die Freiwillige Feuerwehr Gösselsdorf – auf Druck des Kgl. Bezirksamtes Nabburg hin – am 02. November 1878 gegründet. Der anfänglichen Zurückhaltung weichte die Begeisterung für das Feuerwehrwesen, zumal in dieser Zeit immer wieder verheerende Brände Hab und Gut vernichteten. Alle Mitglieder zeigten vollen Einsatz und kamen den ihnen gestellten Aufgaben nach,  getreu dem Leitspruch der Wehr  „Alle für Einen, Einer für Alle“. Bereits ein Jahr nach Vereinsgründung schlug für die Feuerwehr die Stunde der Bewährung; sie wurde zu einem Brand nach Legendorf gerufen. Doch bis die Feuerwehrmänner auf den damals schlechten Straßen und mit ihrem für heutige Verhältnisse völlig unzureichenden „Fahrzeug“ am Brandplatz erschienen, standen schon drei Höfe in Flammen und konnten nicht mehr gerettet werden. In den folgenden Jahren stellte die Freiwillige Feuerwehr Gösselsdorf oft und erfolgreich ihre Einsatzbereitschaft und ihr Können unter Beweis. Die Ausrüstung wurde mehr und mehr verbessert, für die Löschmaschine wurde ein Feuerwehrhaus errichtet.   Während der Kriegsjahre 1939 – 1945 bestand die Löschmannschaft aus einer Altersabteilung und einer Damenlöschgruppe. Ein lang gehegter Wunsch ging 1968 in Erfüllung. Die damals noch eigenständige Gemeinde kaufte bei der Firma Ziegler in Giengen ein neues Feuerwehrauto Modell Ford Ziegler / TSF.  Einen tiefen Einschnitt und zugleich gewaltigen Aderlass hatte der Verein mit der Gebietsreform 1972 zu verkraften. Die Gemeinde Gösselsdorf bildete mit den ehemaligen Gemeinden Rottendorf, Trisching und Schmidgaden die Großgemeinde Schmidgaden, die Ortschaften Windpaißing und Götzendorf wurden ausgemeindet. Vom 16. –19. Juni 1978 feierte die Freiwillige Feuerwehr aus Gösselsdorf dann Ihr 100-jähriges Gründungsfest mit Weihe der neu angeschafften Fahne, welche von den Schirmherren Hubert und Richard Schreiner aus Nabburg gespendet worden war. So wie das Feuerwehrhaus sich heute zeigt, wurde es in kompletter Eigenleistung von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Gösselsdorf erstellt und am 13.09.1992 durch Hochwürdigen Herrn Pfarrer Hirblinger eingeweiht. Neben der Aufgabe, Brände zu verhüten bzw. den Schaden möglichst gering zu halten, erfüllen die Feuerwehrvereine eine zweite sehr bedeutende Funktion. Sie waren und sind unentbehrliche Träger des geselligen Lebens im Dorf. Im Jahr 2003 konnte die Freiwillige Feuerwehr ihr 125jähriges Bestehen feiern.
Kontaktperson: Anton Pösl, Gösselsdorf 13 

Freiwillige Feuerwehr Rottendorf
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Kurzgeschichte:  Als gegen Kriegsende 1945 das Schulhaus durch Kriegseinwirkung in Brand geraten war, wurden viele Akten und Unterlagen vernichtet, darunter die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Rottendorf. Darum kann nur mit viel Mühe und sicher unvollständig das aufgezeigt werden, was seit den früheren 90er Jahren des 19. Jahrhunderts an Vereinshöhepunkten zu vermelden war. Erst ab der Neugründung der Freiwilligen Feuerwehr Rottendorf am 06. Dezember 1965 sind alle wichtigen Ereignisse und Namen in Wort und Bild festgehalten.           Etwa ab 1850 war das Feuerlöschwesen noch eine Aufgabe der gesamten Bürgerschaft. Die meist enge Bauweise der Gebäude, die Bedachungen mit Stroh, Ries oder Schindeln begünstigten das Entstehen riesiger, oft verheerender Feuersbrünste. Zwar hatte man erkannt, dass man eine bessere Gegenwehr brauchte, doch das Feuerwehrwesen war nur allmählich im Aufbau, die Löschgeräte noch im Entwicklungsstadium und der Leitspruch der Feuerwehr "Einer für alle, alle für einen" wohl noch nicht so weit gediehen, als dass sich ein Feuerwehrverein gründete. Im Gegenteil: Oft stieß ein solches Vorhaben auf viel Gegenwehr in der Bevölkerung des Ortes. Auf Anraten des Königlichen Bezirksamtes Nabburg wurde einer Gründung nach- geholfen; und schließlich setzte sich bald die Erkenntnis durch, dass ein Feuerwehrverein für alle ein Nutzen sei. Aus alten Schriften erfährt man von einer Gründung der Freiwilligen Feuerwehr am 01. August 1875. Erster Vorstand wurde der Bader Josef Weikmann. Warum und aus welchem Grund eine Neugründung am 15. August 1878 erfolgte bleibt unbekannt. Es gab eine Wahl, mit der die Aufsichtsbehörde nicht einverstanden war, denn mit Schreiben vom 14. Oktober 1878 ordnete das Kgl. Bezirksamt Nabburg Neuwahlen an. Zu einem Großbrand nach Trisching wurden die Wehrmänner im Jahre 1879 gerufen. Die folgenden Jahre waren durch Fleiß, Freude und Engagement der "Feuerwehrler" gekennzeichnet. Die Feuerwehr wurde noch öfter zu Bränden gerufen, so dass eine Spritze angeschafft  und die übrige Ausrüstung dementsprechend verbessert wurde. Der Bau des ersten Spritzenhauses fällt auch in diese Zeit. Während der Kriegsjahre 1914 bis 1918 und 1939 bis 1935 war es nur mit Mühe möglich, eine komplette Löschmannschaft zu bilden und mancher ehemaliger Feuerwehrmann musste wieder aktiv werden. Anfang der 50er Jahre erhöhte sich die Schlagkraft der Feuerwehr der Wehr erheblich. 1951 wurde eine Motorspritze TS 6/6 angekauft, 1953 dazu ein Hänger. Mit dem gleichzeitigen Ausbau der Verbindungsstraßen und dem Einsatz von Schleppern war die Feuerwehr nun viel beweglicher und konnte bei Bränden die Ortschaften, die zum Gemeindebereich gehörten, viel schneller erreichen. Dies wurde erstmals 1957 nötig, als innerhalb eines Vierteljahres die Scheune am Berghof ein Raub der Flammen wurde. Bei einem Brand in Rottendorf, bei dem nur die Neben- und Nachbargebäude vor Feuer geschützt werden konnte, wurde der Ruf nach einer besseren Ausrüstung und einer grundlegenden Ausbildung der Feuerwehrmänner immer lauter. Eine Versammlung im Dezember 1965 brachte eine Art "zweite Geburtsstunde" für die Feuerwehr hervor. Mit damaliger Unterstützung des Kreisbrandinspektors Toni Gietl und dessen Stellvertreter Karl Böhm wurde eine neue Vorstandschaft gewählt und neue Ziele gesetzt: 

  • Aufbau einer schlagkräftigen Wehr durch Verbesserung der Ausbildung und Ausrüstung

  • Stärkung der Kameradschaft im Verein und Mitgestaltung des Dorflebens

  •  Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses und Ankauf einer Vereinsfahne und deren Weihe in größerem Rahmen

Das Jahr 1966 wurde erster Höhepunkt in der Geschichte der FFW Rottendorf. Mit viel Optimismus und Engagement sowie mit großer Eigenleistung wurde das Gerätehaus unter der Leitung des damaligen Kommandanten Michael Bischof errichtet. Im gleichen Jahr fand eine Fahnenweihe statt, zu der zahlreiche Gäste aus Nah und Fern erschienen. Ein lang ersehnter Wunsch ging 1968 in Erfüllung. Die damals noch eigenständige Gemeinde kaufte ein neues Feuerwehrauto der Marke Ford-Ziegler / TSF und eine Tragkraftspritze TS 8/8. Michael Bischof wurde 1975 zum ersten Vorsitzenden gewählt. Es begannen die Vorbereitungen für das 100jährige Gründungsjubiläum im Jahre 1976. Dieses Fest, das von 02.- bis 05. 07.1976 abgehalten wurde, war der bisherige Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Mit dem Ministerpräsidenten von Bayern, Dr. Alfons Goppel, konnte der höchste Repräsentant Bayerns als Schirmherr gewonnen werden. Nicht nur die 13 Festdamen trugen zu diesem erfolgreichen Fest bei.

Als die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rottendorf 1966 das damals neue Gerätehaus vollendet hatten, waren sie stolz auf ihre gelungenes Werk. 20 Jahre später war die Entwicklung im Feuerlöschwesen soweit fortgeschritten, dass das Bauwerk total überholt war und durch das Fehlen jeglicher Mannschafts- und Nebenräume in keinster Weise mehr neuzeitlichen Anforderungen genügte. Darum wurde besonders bei den Aktiven die Forderung nach einem neuen, modernen Ansprüchen genügenden Löschgerätehaus immer lauter. Erste Besprechungen mit der Gemeinde und den zuständigen Fachbehörden brachten positive Ergebnisse und von allen Stellen wurden die Wünsche und Vorstellungen der Rottendorfer Werhmänner anerkannt. Nach der Klärung der Finanzierung und der schwierigen Standortfrage wurde am 29. Mai 1987 der Grundstein für das neue Löschgerätehaus gelegt, dessen Kosten auf knapp 400 000 DM veranschlagt waren. Die Bauarbeiten, überwiegend von Helfern der Feuerwehr ausgeführt, gingen zügig voran, so dass trotz widriger Witterungs- und Bodenverhältnisse bereits am 07. August 1987 das Richtfest gefeiert werden konnte. Was Gemeinschaftsgeist und Zusammenhalt ermöglichen, wurde dann beim Weiterbau bis zur Fertigstellung des Bauwerkes sichtbar. Rund 6000 freiwillige Arbeitsstunden wurden von den Vereinsmitgliedern geleistet, um das Projekt zeitgerecht zu vollenden und die Gemeinde finanziell zu entlasten. Damit hatten sich die Mitglieder selbst ein großartiges Geschenk bereitet, denn das neue Haus enthält neben einer großen Fahrzeughalle alle notwendigen Räumlichkeiten mit fachgerechter Ausstattung für eine Ausbildungsstätte modernster Prägung, gleichzeitig aber auch die Einrichtung für ein Zentrum geselligen Vereins- und Dorflebens. Am 07.08.1988 wurde das Gerätehaus durch kirchlichen Segen eingeweiht.Dass die "Feuerwehrler" nicht nur im Verein tätig sind, beweisen die zahlreichen Siege bei Sportveranstaltungen. Besonders stolz ist man auf die Jugendarbeit, die ihre regelmäßig ihre Früchte in Erfolgen trägt. Näheres erfahren Sie beim Vorstand (siehe auch hier). Aber auch bei der traditionellen Kirchweih im Juli werden regelmäßig Tänze um den Kirwabaum mit den Kirwamoidln und Kirwaburschn veranstaltet. Aber auch der Nachwuchs (Kirwakinder) führen schon Tänze auf. Diese Kirwa ist mittlerweile zur festen Tradition und Rottendorf geworden (aktueller Terminkalender)      Dass die "Feuerwehrler" nicht nur im Verein tätig sind, beweisen die zahlreichen Siege bei Sportveranstaltungen. Besonders stolz ist man auf die Jugendarbeit, die ihre regelmäßig ihre Früchte in Erfolgen trägt. Näheres erfahren Sie beim Vorstand (siehe auch hier). Aber auch bei der traditionellen Kirchweih im Juli werden regelmäßig Tänze um den Kirwabaum mit den Kirwamoidln und Kirwaburschn veranstaltet. Aber auch der Nachwuchs (Kirwakinder) führen schon Tänze auf. Diese Kirwa ist mittlerweile zur festen Tradition und Rottendorf geworden (aktueller Terminkalender) Dass die "Feuerwehrler" nicht nur im Verein tätig sind, beweisen die zahlreichen Siege bei Sportveranstaltungen. Besonders stolz ist man auf die Jugendarbeit, die ihre regelmäßig ihre Früchte in Erfolgen trägt. Näheres erfahren Sie beim Vorstand (siehe auch hier). Aber auch bei der traditionellen Kirchweih im Juli werden regelmäßig Tänze um den Kirwabaum mit den Kirwamoidln und Kirwaburschn veranstaltet. Aber auch der Nachwuchs (Kirwakinder) führen schon Tänze auf. Diese Kirwa ist mittlerweile zur festen Tradition und Rottendorf geworden (aktueller Terminkalender) 

Dass die "Feuerwehrler" nicht nur im Verein tätig sind, beweisen die zahlreichen Siege bei Sportveranstaltungen. Besonders stolz ist man auf die Jugendarbeit, die ihre regelmäßig ihre Früchte in Erfolgen trägt.  Aber auch bei der traditionellen Kirchweih im Juli werden regelmäßig Tänze um den Kirwabaum mit den Kirwamoidln und Kirwaburschn veranstaltet. Aber auch der Nachwuchs (Kirwakinder) führen schon Tänze auf. Diese Kirwa ist mittlerweile zur festen Tradition und Rottendorf geworden. Im Jahr 2001 konnte die Freiwillige Feuerwehr Rottendorf ihr 125jähriges Bestehen feiern.
Kontaktperson: Helmut Ries, Rottendorf, Am Steig 2


Freiwillige Feuerwehr Schmidgaden
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Kurzgeschichte:  m Jahre 1873 wurde in Schmidgaden aus der Pflichtfeuerwehr der Gemeinde Schmidgaden eine "Freiwillige Feuerwehr". Die Aufzeichnungen aus dieser Zeit, über die Vereinsgeschichte sind sehr spärlich. Es sind uns zwar seit der Gründung die Kommandanten der Wehr bekannt. Näheres über den Verein wurde nicht aufgezeichnet.  Die Informationen stammen in erster Linie aus Archiven und aus mündlichen Überlieferungen .  m Jahre 1876 musste sich die Feuerwehr bei einem Großbrand in Schmidgaden erstmalig behaupten und mit ihren zur Verfügung stehenden spärlichen Mitteln unter der Leitung des Kommandanten Josef Dirrigl versuchen, das Feuer zu löschen. Aktenkundig ist dieser Brand deswegen, weil von der Brandversicherung die Festsetzung der Brandentschädigung noch aufgefunden wurde.  Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges sank in manchen Wehren der Personalbestand wegen der zum Kriegsdienst einberufenen Feuerwehrmänner bedrohlich ab. Um diesem entgegen zu wirken, wurde mit der Genehmigung des Kaiserl. Staatsministeriums des Inneren das Eintrittsalter für die Freiwillige Feuerwehr vom 18. auf das 16. Lebensjahr gesenkt und vom 55. auf das 60. Lebensjahr angehoben. Mit Bekanntmachung vom 19.10.1917 wurde schließlich verfügt, dass bis auf weiteres alle männlichen Bewohner vom 16. bis 60. Lebensjahre, sofern sie nicht der freiwilligen Feuerwehr angehören, Mitglieder der Pflichtfeuerwehr werden und an deren Übungen teilzunehmen haben. Zuwiderhandlungen wurden mit einer Geldstrafe bis 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft .  1934 war es dann soweit: die FFW Schmidgaden konnte ihre Fahne weihen und ihr 60- jähriges Bestehen feiern. Es war für Schmidgaden ein großes Fest für die damalige Zeit. Die Fahne von 1934 war schon ein luxuriöses Stück und dient der FFW (nach der Renovierung 1982) bis heute. Die schöne Fahnenspitze der alten Fahne wurde für die neue Fahne wieder verwendet. Mit der Machtübernahme der NSDAP erfuhren die Feuerwehren eine Reihe von grundlegenden Änderungen, waren sie doch schnell in den NS-Apparat eingebunden.   Mit der Zeit wurde der Vereinsgedanke immer mehr ausgelöscht, bis schließlich mit dem Reichsfeuerlöschgesetz von 1938 die Vereine gänzlich aufgelöst und die Freiwilligen Feuerwehren als Feuerlöschpolizei der Polizei unterstellt waren. Während der Kriegsjahre 1939 - 1945 sind keinerlei Aufzeichnungen über die Feuerwehr vorhanden. Der damalige Kommandant, Jakob Winkler, ließ nach dem Krieg das Vereinsleben wieder aufleben. Nach den Entbehrungen in der Kriegszeit wollten die Leute langsam wieder Vergnügen. An die Feuerwehrbälle, die Baracken- und Faschingsbälle, die die einzigen Tanzveranstaltungen in dieser Zeit in Schmidgaden waren, denkt man immer noch gerne zurück .  Bis ins Jahr 1968 war Jakob Winkler Vorstand der Feuerwehr, er hat hauptsächlich in seiner Amtszeit als Kommandant und Vor- stand den Verein geprägt.  So wurde in Schmidgaden unter Jakob Winkler erst 1930 der Verein "Feuerwehr" gegründet. Jakob Winkler war bis 1953 Kommandant und Vorstand zugleich.   Josef Dirrigl, der Vorstand der FFW und sein Kommandant Josef Meier trugen 1973 beim 100jährigen Gründungsfest der FFW, das zusammen mit der 850-Jahrfeier des Ortes verbunden war, die Hauptlast. Josef Meier übernahm 1973 auch das Amt des Vorstandes der FFW. Seiner Idee und seiner Initiative ist es zu verdanken, dass 1976 die überregional bekannte "Schmidgadener Feuerwehr-Kirchweih" geboren wurde. Dieses Fest in Schmidgaden ist zu einer festen Einrichtung geworden und nicht mehr wegzudenken. Weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus ist dieses Fest heute bekannt.  
Im August 1998 konnte das 125jährige Gründungsjubiläum gefeiert werden.
Kontaktperson: Thomas Wilhelm, Hauptstraße 17

Freiwillige Feuerwehr Trisching
44 Kurzgeschichte: Im Juli 1878 hat das Bezirksamt Nabburg in seinem Bezirksamtsblatt in einer Ausschreibung betreffend das Feuerlöschwesen die Gemeinden aufgefordert, innerhalb des Gemeindebereichs eine Freiwillige - und Pflichtfeuerwehr zu bilden. Diese Aufforderung fand bei der Bevölkerung wenig Widerhall. Mit Schreiben vom 14.07.1878 teilte die Gemeinde Trisching dem Bezirksamt Nabburg mit, dass in der Gemeinde Trisching sich niemand herbeigelassen hat, eine Freiwillige- und Pflichtfeuerwehr zu gründen. Erst als mit Schreiben vom 17.07.1878 das Bezirksamt Nabburg drohte, wegen Nichtbeachtung amtlicher Befehle einschreiten zu müssen, wurde am 07.08.1878 die Freiwillige Feuerwehr Trisching gegründet, die aus 25 Mann bestanden hat. 
 
Stationen in der Vereinsgeschichte:  
13.09.1887: Beschluss zum Bau eines Feuerlöschrequisitenhauses
1890 bis 1907: kaum Aufzeichnungen auffindbar
12.06.1910: 25jähriges Gründungsjubiläum
1911: Anschaffung einer Handdruckspritze
15.03.1943: Anschaffung einer Tragkraftspritze TS 8
1959: Neubau eines neuen Feuerwehrgerätehauses am alten Standort (Kreuzung St. 2040, SAD 26)
12.07.1959: 80jähriges Gründungsfest und Fahnenweihe
1975: Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeug TSF 8

10. bis 13.07.1981: Das für 1980 vorgesehene 100jährige Gründungsjubiläum musste ins Jahr 1981 verschoben werden
1992: Das alte Feuerwehrgerätehaus erfüllte seinen Zweck nicht mehr. Neues Feuerwehrgerätehaus am Vereinsheim
1995: Die Feuerwehr erhält eine neue Pumpe 

Im Jahr 2005 konnte die Freiwillige Feuerwehr ihr 125jähriges Bestehen feiern.
Okt. 2009: Anschaffung eines HLF 10/6
Kontaktperson: Manfred Wisgickl, Trisching, Nabburger Straße 17, siehe auch www.ff-trisching.de

 

Vereine in Gösselsdorf

Arco-Kickers Inzendorf
Kurzgeschichte:  Vor mehr als 25 Jahren, am 22.07.1977, trafen sich 18 junge Burschen um einen Fußballverein zu gründen. Die Arco-Brauerei unterstützte sie mit einer Spende und so wählten sie den Namen „Arco-Kicker´s Inzendorf“. Als erster Vorstand wurde Martin Birner gewählt. Das erste Spiel wurde gegen den Bierclub Nabburg in Trisching bestritten. Ein eigenes Spielfeld war leider nicht vorhanden, Austragungsort wurde deshalb Trisching. Ab 1980 wurde im sog. „Waldstadion“ an der Inzendorfer Straße gespielt. Die Wiese wurde von Karl Schatz aus Inzendorf gepachtet. 1984 konnte erstmals auf dem neu errichteten Fußballplatz in Inzendorf gespielt werden. Die Arco-Kicker´s beteiligen sich regelmäßig an Pokalschießen, Pokalkegeln und Kleinfeldturnieren in der Gemeinde. Sie führen alljährlich ein Pokalturnier durch, das im Jahr 2002  zum 25jährigen Gründungsfest zum ersten Mal als Kleinfeldturnier mit acht Mannschaften durchgeführt wurde.
Kontaktperson: Thomas Schmal, Inzendorf 12

Theatergruppe Inzendorf
Kurzgeschichte: Die Theatergruppe Inzendorf unter der derzeitigen Regie von Hubert Schreiner führt alle Jahre in der Adventszeit ein Theaterstück auf. Beispiele der bisher aufgeführten Stücke: 1993 Leiter am Kammerfenster,  1994 Der Weibernarr,  1995 Der Teufel und die Kramerin,  1996 Der Weiberaufstand,  1997 Eine fast sündige Nacht,  1998 Der ledige Ehemann,  2000 Der ledige Bauplatz,  2002 Je oller, desto toller,  2003 Die Gangsterfalle,  2004 Isidor´s dreistes Stück,  2005 Die Silberhochzeit,  2006 Mord im Hühnerstall,  2007 Himmel und Hölle,  2008 Der gestohlene Stinkerkas
Kontaktperson: Hubert Schreiner, 09433/1741

 

  

Vereine in Rottendorf

Frauenbund Rottendorf 
Kurzgeschichte: Der Frauenbund Rottendorf wurde am 16 April 1996 gegründet, wobei 58 Personen ihren Beitritt erklärten. Er ist somit der jüngste Rottendorfer Verein, durch sein umfangreiches Programm jedoch aus dem Leben der Pfarrgemeinde nicht mehr wegzudenken. Erinnert sei nur an die Aktion "Rottendorf leuchtet im Advent", die weitum großes Aufsehen erregte. Ein besonderer Höhepunkt für die derzeit 79 Mitglieder war am 06. Mai 2001 die Bannerweihe durch Pfarrer Eckhard Birnstiel.
Kontaktperson: Theres Pösl, Rottendorf, Rosenweg 4


Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Rottendorf
Kurzgeschichte: Ein kurzer Rückblick in die Chronik des Vereins zeigt, dass die derzeit knapp 90 Mitglieder auf Erfolge zurückblicken können, an die bei der Gründung im April 1974 niemand auch nur im entferntesten zu denken wagte. Schon bei der ersten Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" im Jahre 1976 wurde auf Landkreisebene ein vierter Platz erreicht. Dieser unerwartete Erfolg stachelte die Vereinsmitglieder zu größtem Eifer und höchsten Anstrengungen an. Pflanzungen, Säuberungsaktionen, Dorfbegehungen und Schulungsabende lösten sich nun regelmäßig ab. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. 1978 belegte Rottendorf auf Landkreisebene den dritten Platz. Der Empfang der Bezirkskommission gestaltete sich zu einem richtigen Dorffest. Die Goldmedaille löste großen Jubel aus. Beim Landesentscheid 1979 erreichte Rottendorf eine Bronzemedaille. Mit großen Erwartungen startete man 1980 zum neuen Wettbewerb. Der dritte Platz im Landkreis konnte die Begeisterung nicht mehr bremsen. Vom Ergebnis dieser Bemühungen waren die Mitglieder der Bezirkskommission so beeindruckt, dass die Rottendorf mit dem Prädikat "Schönstes Dorf der Oberpfalz" auszeichneten. Ein Gedenkstein am Ortseingang weist darauf hin. Die Silbermedaille im Landeswettbewerb 1981 war dann für einige Jahre die letzte Auszeichnung, da im Rahmen der Flurbereinigung umfangreiche Dorferneuerungsmaßnahmen durchgeführt wurden, die eine Beteiligung am Wettbewerb ausschlossen. 1986 wurde dann ein neuer Anlauf gestartet. Die Kreiskommission würdigte die Dorferneuerungsmaßnahmen und kürte Rottendorf unter 21 Bewerbern in der Gruppe A zum Landkreissieger. Die Jury des Bezirks verlieh eine Silbermedaille. Im Jahre 1988 kandidierte der Verein erneut, holte sich den Landkreissieg und die Goldmedaille im Bezirk Oberpfalz. Mit einer Silbermedaille des Landes Bayern nahm Rottendorf 1989 Abschied vom Wettbewerb. Dennoch ist das Vereinsleben aktiv geblieben. Zum 25-jährigen Jubiläum im Jahr 1999 unternahmen die Mitglieder große Anstrengungen, um den Ort in ein "blühendes Dorf" zu verwandeln. Im Festzelt wurde eine Fotoausstellung gezeigt. Das umfangreiche Rahmenprogramm fand bei den Festbesuchern großen Anklang. (Textauszug aus "Schmigoner Nachrichten" Nr. 3 - Josef Böhm, Juni 1999)
Kontaktperson: Anita Graf, Rottendorf, Tulpenweg 3

Katholische Landjugendbewegung Rottendorf (KLJB)
Kontaktperson: Götz Philipp, Rottendorf, Tulpenweg 11, siehe auch www.kljb-rottendorf.de

Kirchenchor Rottendorf
Kurzgeschichte:  Am 12. Januar 1995 fanden sich cirka zwanzig am kirchlichen Gesang interessierte Personen zusammen, um in Rottendorf einen Kirchenchor zu gründen. Nach längerer Aussprache wurde beschlossen, Chorleiter Hans Seitz aus Nabburg zu bitten, die Ausbildung und Leitung zu übernehmen. Der erste öffentliche Auftritt erfolgte Mitte März bei einem Seniorennachmittag. Die heute knapp über 20 Mitglieder kommen mit Freude zu den Chorproben, haben mittlerweile ein größeres gesangliches Repertoire erarbeitet und singen bei verschiedensten Anlässen. Ihr Wunsch wäre, dass neue, junge Sängerinnen und Sänger dem Chor bei- treten und so seine Zukunft sichern. 
Kontaktperson: Thekla Schupfner, Rottendorf, Dorfstraße 1

Krankenpflegeverein Rottendorf
Kurzgeschichte:  Am 23. April 1987 wurde in Rottendorf ein Krankenpflegeverein gegründet. Bei der Gründungsversammlung traten 13 Personen dem Verein bei. Der KPV übernimmt im Pflegefall nötige Pflegekosten der Sozialstation, die von der Pflegekasse nicht bezahlt werden. Im Mai 2001 zählte der Verein 103 Mitglieder.
Kontaktperson
  : Robert Schmidbauer, Rottendorf, St.-Andreas-Str. 1


Naturfreunde "Silberdistel" Rottendorf e.V.
Kurzgeschichte: Zu einem ganz rührigen und geselligen Verein haben sich die Naturfreunde „Silberdistel“ e.V. Rottendorf entwickelt.  Bei der Gründung vor 25 Jahren wurden drei Hauptziele ins Programm mit aufgenommen, nämlich Natur- und Landschaftspflege, Erhalt des heimatlichen Brauchtums und Förderung der Geselligkeit und Kameradschaft. Seither hat sich der Verein, deren Mitgliederzahl auf über 130 angewachsen ist,  um die Natur- und Landschaftspflege sehr verdient gemacht. Im Vordergrund stehen dabei die Betreuung von über 200 Nistkästen und die Beteiligung an den Wildfütterungen im Winter.  
Die Gründungsversammlung fand im Dezember 1978 im damaligen Gasthaus „Götz“ in Wolfsbach statt. Der Name „Silberdistel“ sei wegen des seltenes Vorkommens dieser Pflanze gewählt worden. In den Anfangsjahren wurden neben der Landschafts- und Naturpflege auch Wert auf die Brauchtumspflege gelegt. So wurden alte Lieder gesungen, die viele ältere Rottendorfer sicher noch kennen. Es wurden in mühevoller Arbeit Singmappen erstellt, um so diese Lieder zu verbreiten. Diese Art der Tradition fortzusetzen wäre wünschenswert – gerade auch für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Mitglieder treffen sich jährlich zur Säuberungsaktion, die leider immer wieder ein „großer Erfolg“ ist, da aus Straßengräben und den Fluren immer mehr Unrat gesammelt wird. Sehr aktiv ist der Verein auch beim Unterhalt von Wegen wie z.B. dem Etsdorf-Rottendorfer Kirchensteig, der ins Grimmerthal und an der St. Magdalena-Kapelle vorbeiführt. Langeweile kommt beim Verein nicht auf, weil man immer wieder an Vereinsfeierlichkeiten, am Maibaumaufstellen oder Sportturnieren teilnimmt. Dass der Verein auch die Geselligkeit anderer Vereine unterstützen möchte, hat er durch den Bau der Sommerstockbahn im Jahr 1999 bewiesen. Hier kann jede Person, die Lust und Laune hat, einmal ein Training absolvieren. Am 31. Mai und 01. Juni haben die Naturfreunde ihr 25jähriges Vereinsjubiläum begangen. Die Besucher hörten nicht nur von der Vereinsgeschichte, sondern konnten sich sowohl am Frühschoppen als auch beim Kommersabend richtig austauschen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Naturfreunde „Silberdistel“ Rottendorf e.V. auch künftig um die Belange von Natur- und Landschaftsschutz sorgen, um unsere Heimat liebenswert zu erhalten - Quelle: "Schmigoner Nachrichten" - Ausgabe 11 vom Juni 2003 
Kontaktperson: Josef Pösl, Rottendorf, Kajetanweg 4

Soldaten- und Reservistenkameradschaft Rottendorf
Kurzgeschichte: Nach der Feuerwehr ist die SuKK der älteste Verein im Dorf. Sie wurde 1883 gegründet und zählt heute 128 Mitglieder, davon 73 Reservisten. Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war im Juli 1983 die Feier des 100jährigen Gründungsfestes. Schirmherr war Bruno Leingärtner, Patenverein die SuKK Schmidgaden, Festleiter Michael Bischof. An der Totenehrung zu Beginn des Festes nahm auch ein Ehrenzug der Oberpfalzkaserne Pfreimd teil. Höhepunkte der viertägigen Feierlichkeiten waren die Weihe der neuen Fahne durch Pfarrer Alois Graßer und die Übergabe durch die Fahnenbraut Edeltraud Böhm an Fahnenjunker Robert Widder sowie der Festzug der 100 teilnehmenden Vereine durch das prächtig geschmückte Dorf. Die Pflege der Kriegerdenkmals und die Gestaltung des Volkstrauertages mit der steten Erinnerung an die Schrecken des Krieges sind heute eine Kernaufgabe der Vereinsmitglieder.
Näheres zum 125jährigen Gründungsfest vom 30.Mai bis 01. Juni 2008 finden Sie hier.

Kontaktperson: Andreas Altmann, Littenhof 10a