Gemeinde

Unbekannte treiben Unwesen im Gewerbegebiet Schmidgaden

In der Zeit vom 13.10.2016 bis 14.10.2016 haben Unbekannte von einem im Gewerbegebiet Schmidgaden abgestellten LKW ein Kennzeichen entwendet. Im gleichen Zeitraum wurde bei der erst kürzlich angesiedelten Firma Quinus die Hallenaußenfassade und Regenrinnen beschädigt. (rb)670 671
 

Bauhofeinweihung 15.10.2016

Am Samstag, den 15.10.2016 fand unter großem Interesse der Bevölkerung die Einweihung des Bauhofs statt. Nachdem die Werkhalle mit Sozialräumen, die Garage, der Tank- und Waschplatz, das Salzsilo, die Fahrzeugunterstellhalle, die Schüttgutlager und die Außenanlagen mit Zaun fertig gestellt wurden, konnte der Bauhof seiner Bestimmung übergeben werden. In seiner Ansprache begrüßte Bürgermeister Deichl alle Anwesenden und gab einen Rückblick zu den erfolgten Baumaßnahmen und bedankte sich bei allen Beteiligten. Hochwürdiger Herr Pfarrer Gerhard Wagner und Pfarrerin Frau Heidi Gentzwein segneten die neu errichteten Gebäude sowie den gesamten Fuhrpark. Nach der Segnung fand eine Führung für Interessierte mit Bürgermeister Deichl durch die Räumlichkeiten statt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Herzlichen Dank an die Jugendfeuerwehr Schmidgaden, die mit ihrem Grillwagen einen Teil der Bewirtung übernommen hat.

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rb/hm

(Un)schöne Überraschungen in der Kläranlage

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In den Kläranlagen kommen alle Abwässer an, die in den Kanal eingeleitet werden. Dabei können bestimmte Fremdstoffe - insbesondere die aus den häuslichen Abwässern - meist sehr aufwändige und damit kostenintensive Reinigungsverfahren verursachen. So kommt es immer wieder zu Störungen in den Pumpwerken, da sich im Kanalnetz sogenannte "Verzopfungen" bilden, die zum Ausfall der Pumpen führen. Dabei setzt sich an den Pumpen alles fest, was zuvor nicht von den Rechen abgefangen werden konnte. Das Phänomen dabei ist, dass sich ganz dicke Klumpen an der technischen Anlage bilden, wie bei den Knethaken in einem zu festen Kuchteig. Problematisch ist in der Kläranlage allerdings, dass das zum Ausfall der Pumpen führt. Die Pumpen müssen dann durch das Kläranlagenpersonal ausgebaut und gereinigt werden. Dies ist sehr zeit- und kostenaufwändig.

Sie können helfen, diese Kosten zu vermeiden, indem Sie Folgendes nicht in die Kanalisation einleiten:

  • Ölpflegetücher, Lotionspflegetücher, Reinigungstücher, Tampons und Binden (siehe auch Kennzeichnung auf der jeweiligen Verpackung)
  • Fette jeglicher Art, Putzlumpen
  • feste Stoffe, auch in zerkleinerter Form, wie Schutt, Asche, Sand, Kies, Faserstoffe, Zement, Kunstharze, Teer, Pappe, Dung, Küchenabfälle, Schlachtabfälle, Hefe, flüssige Stoffe, die erhärten
  • Räumgut aus Leichtstoff- und Fettabscheidern, Jauche, Gülle, Schmutzwasser aus Dunggruben und Tierhaltungen, Silageärsaft, Molke
  • Absetzgut, Schlämme oder Aufschwemmungen aus Vorbehandlungsanlagen, Räumgut aus Grundstückskläranlagen (gilt auch für den Inhalt von stillgelegten Drei-Kammer-Gruben) und Abortgruben
  • feuergefährliche und zerknallfähige Stoffe wie Benbzin, Benzol, Öl
  • Infektiöse Stoffe, Medikamente
  • Farbstoffe, soweit sie zu einer deutlichen Verfärbung des Schmutzwassers in der Sammelkläranlage oder des Gewässers führen, Lösemittel
  • Schmutzwasser oder andere Stoffe, die schädliche Ausdünstungen, Gase oder Dämpfe verbreiten können
  • Grund- und Quellwasser
  • Zigarettenstummel
  • Batterien

Die Einleitung der vorgenannten Stoffe führt dazu, dass der Feinrechen am Einlauf der Kläranlage erhebliche Mengen Abfall aus dem Abwasser fischen muss, der dann sachgerecht entsorgt werden muss. Zugleich wird auch die Reinigung des Abwassers erschwert.

Ferner können die technischen Einrichtungen, wie z. B. Pumpstationen, Schaden nehmen. Auch ist es für unsere Mitarbeiter nicht angenehm, wenn sie immer wieder Bündel von Ölpflegetüchern, Reinigungstüchern usw. aus den Pumpstationen oder Schächten mit scharfen Messern entfernen oder die Einrichtungen von Ablagerungen (z. B. Fetten) reinigen müssen.

Wer diese Einleitungsverbote nicht beachtet, haftet gegenüber der Gemeinde für alle dadurch entstehenden Schäden und Nachteile. Ferner handelt es sich hier um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße belegt werden kann.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung! (rb)

Verkauf Druckbehälter mit Pumpe

Die Gemeinde veräußert einen Druckbehälter mit Pumpe. Angebote können in der Gemeindeverwaltung abgegeben werden. Informationen können unter der Handynummer 0176/20059833 oder 0176/83217152 eingeholt werden (lm).

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Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung

29.09.2016 (rb): 2. Satzungsänderung der Beitrags- und Gebührensatzung (BGS) zur Wasserabgabesatzung der Gemeinde Schmidgaden

Ab 01.01.2016

a) sinkt der Beitrag pro qm Grundstückfläche von bisher 0,90 € auf 0,87 €
b) steigt der Beitrag pro qm Geschoßfläche von bisher 5,05 € auf 5,33 €

Die Grundgebühr für Wasserzähler beträgt bei einem Nennfluss
- bis 5 m³/h: 30 €/Jahr
- bis 12 m³/h: 60 €/Jahr
- ab 12 m³/h: 200 €/Jahr
 

3. Satzungsänderung der Beitrags- und Gebührensatzung (BGS) zur Entwässerungssatzung der Gemeinde Schmidgaden

Ab 01.01.2016

a) steigt der Beitrag pro qm Grundstückfläche von bisher 0,91 € auf 1,05 €
b) steigt der Beitrag pro qm Geschoßfläche von bisher 12,56 € auf 13,60 €

Die Grundgebühr für Wasserzähler beträgt bei einem Nennfluss
- bis 5 m³/h: 60 €/Jahr
- bis 12 m³/h: 78 €/Jahr
- ab 12 m³/h: 200 €/Jahr


Satzungsänderung der Beitrags- und Gebührensatzung (BGS) zur Wasserabgabesatzung der OT Trisching, Wolfsbach, Littenhof, Zisslmühle und Scharlmühle

Ab 01.01.2016 beträgt die Gebühr 1,17 € (bisher: 0,72 €) pro Kubikmeter entnommenen Wassers.

Demzufolge werden die Berechnungen der Vorauszahlungen für 2016 in den Bescheiden über Wassergebühren erstellt. Diese fallen wegen der Gebührenerhöhung deshalb höher aus als bisher.

 

Satzungsänderung der Beitrags- und Gebührensatzung (BGS) zur Entwässerungssatzung der Gemeinde Schmidgaden

Ab 01.01.2016 beträgt die Gebühr 2,02 € (bisher: 1,00 €) pro Kubikmeter Schmutzwasser. Die Niederschlagswassergebühr beträgt 0,17 € (bisher 0,09 €) je Quadratmeter angesetzte Grundstücksfläche. 

Demzufolge werden die Berechnungen der Vorauszahlungen für 2016 in den Bescheiden über Abwassergebühren erstellt. Die Abwassergebühren wurden bereits in den Jahren 2007 und 2011 kalkuliert. Bei den damaligen gutachterlichen Berechnungen wurden jeweils eine Gebühr von 1,00 € pro Kubikmeter ermittelt. Vor 2007 lag die Gebühr bei 1,30 € pro Kubikmeter. (pr)

Windkraftanlagen Trisching

In seiner Sitzung vom 21.09.2016 hat der Gemeinderat beschlossen, den Flächennutzungsplan dahingehend zu ändern, die südlich Trisching ausgewiesene Windkraftzone (WKA 2) zu streichen. Die Windkraftzone 1 nordwestlich Littenhof am sog. Wetterberg soll erhalten bleiben (mj).